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Verbaut sich Bern die Zukunft?

Der Kanton Bern hat seine Investitionen in den letzten Jahren laufend ausgebaut. Allerdings hatten nicht alle Grossräte immer den Überblick. Nun erfüllt die Regierung eine alte Forderung des Parlaments und legt eine umfassende Investitionsplanung vor.

Die eben eingeweihte Intensivbehandlungs-, Notfall- und Operationszentrum INO mit Kosten von 263 Mio. Franken). Die 16 Operationssäle sind mit der neusten Technik ausgerüstet. Mehr als 12000 Operationen werden im neuen Zentrum jährlich durchgeführt.
Die eben eingeweihte Intensivbehandlungs-, Notfall- und Operationszentrum INO mit Kosten von 263 Mio. Franken). Die 16 Operationssäle sind mit der neusten Technik ausgerüstet. Mehr als 12000 Operationen werden im neuen Zentrum jährlich durchgeführt.
Stefan Anderegg
Im Bau oder konkret geplant sind: Instandsetzung der Kinderklinik (150 Mio.), der Pharmazie (42 Mio.), Neubau für Klinische Forschung und Rechtsmedizin (120 Mio.) sowie weitere Projekte für rund 90 Mio. Franken.
Im Bau oder konkret geplant sind: Instandsetzung der Kinderklinik (150 Mio.), der Pharmazie (42 Mio.), Neubau für Klinische Forschung und Rechtsmedizin (120 Mio.) sowie weitere Projekte für rund 90 Mio. Franken.
Keystone
Ungewiss ist, ob und wie sich die Autobahnzubringer finanzierenlassen. Die Gesamtkosten betragen gemäss bisherigen Berechnungen 370 Mio. Franken im Emmental und 170 Mio. Franken im Oberaargau.
Ungewiss ist, ob und wie sich die Autobahnzubringer finanzierenlassen. Die Gesamtkosten betragen gemäss bisherigen Berechnungen 370 Mio. Franken im Emmental und 170 Mio. Franken im Oberaargau.
Christian Pfander
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Vom Thuner Bypass über den unterirdischen Wankdorfkreisel bis zum Bieler Campus: Der Kanton Bern investiert tüchtig und plant bereits eifrig die nächsten Grossprojekte (siehe Grafik). Die Frage ist nur, ob er sich alles leisten kann, was er sich leistet. Die Finanzdirektorin mahnt zur Vorsicht: Der Kanton müsse stärker Prioritäten setzen, sagt BDP-Regierungsrätin Beatrice Simon. Sorgen machen ihr Investitionen in neue Infrastrukturen, die unweigerlich neue Kosten in Betrieb und Unterhalt nach sich ziehen, was oft unterschätzt wird.

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