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Wasserkraft hat einen schweren Stand

Die BKW FBM Energie AG (BKW) plant rund zwei Dutzend Kleinwasserkraftwerke im Berner Oberland. Gleichzeitig sieht sich das Energieunternehmen teilweise mit einer Flut von Einsprachen konfrontiert. Ein Bericht über die Gründe, warum die Fronten verhärtet sind.

Der bundesrätliche Grundsatzentscheid zum Atomausstieg vom vergangenen Mai hat die Energiedebatte in der Schweiz neu lanciert. Über die Frage, wie die Atomkraft ersetzt werden soll, scheiden sich jedoch die Geister. So auch im Kanton Bern. In einem Referat von Ende Juni hat Martin Pfisterer, Mitglied der Unternehmensleitung der BKW und Präsident der Tochtergesellschaft für erneuerbare Energien Sol-E Suisse AG, verlauten lassen, dass die Wasserkraft mit dem beschlossenen Atomausstieg an Bedeutung gewonnen habe. Dennoch sei bei den Gegnern der Wasserkraft kein Umdenken zu erkennen. Keine einzige Einsprache oder Beschwerde, so Pfisterer in seinem Referat, sei «als Folge von Fukushima zurückgezogen worden». Auf Anfrage präzisiert Stefanie Uwer, Mediensprecherin der BKW, dass die geplanten Kraftwerke Färmel- und Albristbach, Schattenhalb 4 und der Laubeggfall nach wie vor durch Einsprachen blockiert sind. Warum nur, fragt man sich. Haben die Einsprecher den Ernst der Lage nicht erkannt?

Geringes Potenzial?

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