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«Wir wollen ja nicht unnötig Geld verpulvern»

Fast 47 Millionen Franken in ein Gebäude zu investieren, das man nach neun Jahren abreissen muss: Das wäre «verrückt», sagt auch Insel-Chef Holger Baumann. Die Insel macht es vielleicht trotzdem.

«Ein relativ bedrohliches Problem»: Holger Baumann, Vorsitzender der Geschäftsleitung des Inselspitals.
«Ein relativ bedrohliches Problem»: Holger Baumann, Vorsitzender der Geschäftsleitung des Inselspitals.
Susanne Keller

Für die Frauenkliniksanierung will die Insel ernsthaft 46,8 Millionen Franken in einen Ersatzbau investieren, den sie nach neun Jahren wieder abreissen muss. Hat die Insel zu viel Geld?

Holger Baumann: Sicher nicht. Natürlich ist es verrückt, dass wir den Ersatzbau nach neun Jahren wieder zurückbauen müssten. Wirtschaftlich ist das völlig unbefriedigend. Aber wir haben mit der Frauenklinik ein relativ bedrohliches Problem, das wir so rasch wie möglich lösen müssen. Wir gehen davon aus, dass der Ersatzbau Ende 2015 bezugsbereit wäre und wir im Frühjahr 2016 endlich mit der Sanierung der Frauenklinik-Südfassade beginnen könnten.

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