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Zehn Kandidaturen für Berner Ständeratssitze

Nicht weniger als zehn Personen wollen bei den eidgenössischen Wahlen im Herbst eines der beiden Berner Ständeratsmandate ergattern. Bei diesem Andrang ist ein zweiter Wahlgang wahrscheinlich.

Steigt als einzige Frau ins Rennen: Marianne Streiff-Feller (EVP)
Steigt als einzige Frau ins Rennen: Marianne Streiff-Feller (EVP)
Andreas Blatter

Insgesamt bewerben sich neun Männer und eine Frau. Die beiden bisherigen Ständeräte Werner Luginbühl (BDP) und Adrian Amstutz (SVP) stellen sich zur Wiederwahl. Für die SP steigt der ehemalige Bieler Stadtpräsident und Nationalrat Hans Stöckli ins Rennen, für die Grünen Nationalrat Alec von Graffenried.

Die Freisinnigen schicken Nationalrat Christian Wasserfallen ins Rennen, die EVP Nationalrätin Marianne Streiff-Feller und die CVP Nationalrat Norbert Hochreutener, wie die bernische Staatskanzlei am Montag mitteilte.

Von der EDU kandidiert Nationalrat Andreas Brönnimann. Joseph Rothenfluh steigt für die Gruppierung parteifrei.ch ins Rennen und Rolf Zbinden für die Partei der Arbeit PdA.

Jahrelang hielten die Bürgerlichen beide Berner Standesstimmen. Das änderte sich erst mit der Wahl von Simonetta Sommaruga in den Ständerat im Jahr 2007. Nach Sommarugas Wahl in den Bundesrat vergangenes Jahr, vermochte die SP den Sitz nicht zu halten und musste ihn an SVP-Mann Adrian Amstutz abtreten.

Dieser will nun im Herbst sein erst vor wenigen Monaten ergattertes Mandat verteidigen. Die SP hätte eigentlich gerne Fraktionschefin Ursula Wyss ins Ständeratsrennen geschickt. Diese winkte aber ab, da sie ein Kind erwartet.

SDA/mau

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