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Kanton öffnet Asylzentrum in Selzach wieder

Der Kanton Solothurn nimmt das Durchgangszentrum für Asylbewerber in Selznach mit 30 Plätzen auf Anfang Oktober wieder in Betrieb. Damit reagiert der Kanton auf die gestiegenen Zuweisungen von Asylbewerbern aus den Empfangsstellen des Bundes.

Das Gemeindepräsidium von Selzach sei informiert worden, teilte das kantonale Amt für Sicherheit (ASO) am Montag mit. Die Villa Schläfli war bereits während 20 Jahren als Asylzentrum genutzt worden. Zweitweise lebten 90 Menschen im Zentrum.

Das Bundesamt für Migration (BFM) wies dem Kanton Solothurn im August mit 53 Personen mehr als doppelt so viele Asylsuchende zu als in den Vormonaten dieses Jahres. Auch in den kommenden Monaten sei mit jeweils über 50 Zuweisungen zu rechnen, hält das ASO fest.

Kanton erwartet 500 Menschen

Seit Jahresbeginn wurden 262 Personen zugeteilt. Das Amt für Sicherheit rechnet damit, dass es bis Ende Jahr mindestens 500 Personen sein werden. Dem Kanton Solothurn werden gemäss interkantonalem Verteilschlüssel 3,5 Prozent der in der Schweiz asylsuchenden Personen zugewiesen.

Die steigende Zahl von asylsuchenden Personen hat auch Folgen auf die Einwohnergemeinden. Sie müssen die Asylbewerber aufnehmen, die zuvor bis zur vier Monaten in einem kantonalen Zentrum lebten.

SDA/mus

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