Keine weiteren Einsprachen gegen Förderband am Schilthorn

Es bleibt bei den Einsprachen von Landschaftsschutz und Pro Natura gegen die unbewilligte Anlage der Schilthornbahn auf Birg.

<b>Dieses Förderband</b> hat die Schilthornbahn gebaut, ohne vorher eine Baubewilligung einzuholen.

Dieses Förderband hat die Schilthornbahn gebaut, ohne vorher eine Baubewilligung einzuholen.

(Bild: Franziska Scheidegger)

Samuel Günter@samuel_guenter

Die Schilthornbahn erstellte auf Birg ein Förderband, ohne eine Baubewilligung einzuholen. Nach Intervention der Gemeinde Lauterbrunnen reichte das Unternehmen ein nachträgliches Baugesuch ein. Schon letzte Woche bestätigten die Stiftung Landschaftsschutz Schweiz und Pro Natura Berner Oberland, dass sie Einsprache erheben.

Bei diesen beiden Einsprachen bleibt es, wie Anton Graf, Gemeindeschreiber von Lauterbrunnen, gegenüber dieser Zeitung bestätigt. «Es sind keine weiteren Einsprachen eingegangen.» Nun liegt der Ball bei der Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion des Kantons Bern, die die Federführung im Verfahren innehat.

Je nach Abschluss des Verfahrens könnte die Schilthornbahn gezwungen sein, das Förderband wieder abzureissen. «Wenn ein nachträgliches Baubewilligungsverfahren nicht mit einem positiven Bauentscheid abgeschlossen werden kann, muss ein Wiederherstellungsverfahren eingeleitet werden», erklärt Graf.

So lautet auch die Forderung der Stiftung Landschaftsschutz. Falls das Förderband aus Sicherheitsgründen zwingend nötig sei, so sei die Überdeckung zu entfernen und das Band jeweils im Frühling zu entfernen.

Berner Oberländer

Diese Inhalte sind für unsere Abonnenten. Sie haben noch keinen Zugang?

Erhalten Sie unlimitierten Zugriff auf alle Inhalte:

  • Exklusive Hintergrundreportagen
  • Regionale News und Berichte
  • Tolle Angebote für Kultur- und Freizeitangebote

Abonnieren Sie jetzt