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Kinder lieben Erbsli und Rüebli

Etwas säen, bewässern und es mit Begeisterung wachsen sehen. Lässt man Kinder an der Gartenarbeit teilhaben, entwickeln viele schnell grosses Interesse. Viel Platz brauchen kleine Gärtner nicht. Ihnen genügen schon eine Ecke im Garten, ein kleines Beet oder ein paar Gefässe auf dem Balkon, die sie selbst bepflanzen können. Bereits beim Anlegen des Beetes kann der Nachwuchs mitwirken. Suchen Sie doch einmal zusammen mit Ihren Kindern an der Aare nach schönen Steinen. Mit denen können Sie dann das Beet einfassen. Oder sie legen mit ihnen eine Spirale oder eine Schlange und bepflanzen die Erde dazwischen. Die Steine vom Fluss lassen sich auch wunderbar für Skulpturen im Garten verwenden. Spass macht es auch, gemeinsam eine hübsche kleine Giesskanne zu kaufen, die es jetzt in allen Farben und Mustern gibt. Da Kinder gerne kreativ sind, bemalen sie auch gerne selbst ein Plastikkännchen nach Lust und Laune. An Nutzpflanzen würde ich empfehlen, Monatserdbeeren zu setzen, denn sie tragen von Juni bis in den Herbst Früchte. Neben Erdbeeren sind auch Rüebli, Radieschen und Erbsen bei den Kleinen sehr beliebt und können jetzt ausgesät werden. Ich finde, dass in ein Kinderbeet viel Farbe gehört. Einen bunten Effekt erzielen Ringelblumen, Lavendel, Goldmelisse, Kamille und Minze, wenn sie zusammengesetzt werden. Ausserdem duften sie fein. Mit dem Pflanzen allein ist es nicht getan. Später können die Kinder die Blüten und Blätter pflücken, trocknen und zu einem Blüemlitee verarbeiten. Damit Sie noch wissen, was Sie angepflanzt haben, können Sie Holzplakettchen basteln, die sie dann vor den jeweiligen Pflanzen in den Boden stecken und beschriften. Der Garten kann ein unendlicher Abenteuerspielplatz sein. Beim Bassermann Verlag gibt es für 16.90 Franken ein Set für Kinder: Es enthält neben Minihacke und -schaufel das Büchlein «Mein erster Garten», indem Alwin Igel und Käferfreund Pippo Schritt für Schritt Gärtnergrundwissen vermitteln. Aufgezeichnet: Juliane Lutz;In der Kolumne «Gartenlust» gibt alle zwei Wochen eine Fachperson Tipps zu grünen Themen.>

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