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Kinder zum Nein-Sagen ermuntert

SPIEZAn vier Nachmittagen der Kinderwoche war eine kunterbunte Kinderschar mit 25 Helfern und Leitern am Frühlingsplausch unterwegs. Im Zentrum stand die alttestamentliche Geschichte der schönen, mutigen und starken Königin Esther.

In altersmässig gemischten Gruppen wurden biblische Geschichten aus dem Alten Testament hörend, lesend, bastelnd, theaterspielend und singend entdeckt. An vier Nachmittagen waren 95 Kinder mit 25 Helfern und Leitenden anlässlich des Frühlingsplausches zusammen unterwegs. Im Zentrum stand die Königin Esther. An der Abschlussfeier im Kirchgemeindehaus Spiez wurde mit Bildern auf die kreative Woche zurückgeblickt. Zum Lied «Hava Nagila, Hava» marschierte die bunte Kinderschar in den Saal. Wie von Anna Fink, Leiterin der Spiezer Kinderwoche zu erfahren war, beteiligten sich Kinder ab dem Kindergarten (5-jährig) bis und mit der 6. Klasse. Das Resultat des Spezialprogramms der Teenie-Gruppe (5./6. Klasse) konnten die Angehörigen und Freunde gleich selber miterleben. In passenden Kleidern und selbst hergestellten weissen (Gips-)Masken spielte die Gruppe Szenen aus «Königin Esther». «Es ist keine einfache Geschichte, aber sie fasziniert wegen der schönen, mutigen und klugen Königin Esther», leitete Fink in die Feier ein. «Die Teilnehmenden hatten erfahren, wie sich die Königin für ihr Volk, die Juden einsetzte und sie konnten Beispiele aus dem alltäglichen Leben darin erfahren, wie etwa den Mut zum Neinsagen». So bastelten die Kinder während der Woche einen Spiegel mit der Aufschrift: «Seid mutig, ich bin bei euch.» Gesang und Bewegung Zu Klavier-, Gitarren- und rhythmischer Begleitung wurde eifrig in «Mit mim Gott chan i Muure überspringe» eingestimmt. Natürlich durfte auch das Wochenlied «Shalom, das heisst Fride, Fride wünsch i dir», welches während den Nachmittagen die Teilnehmer begleitete, nicht fehlen. Erfrischend wirkte der Gesang mit den dazu passenden Bewegungen. Dass alles einmal ein Ende hat, war aus dem Lied «Vom Aafang bis zum Ändi» zu erfahren. Anna Fink verdankte die freiwillige Mithilfe von den jüngsten Leitern der 8. Klasse, KUW-Schülern bis zum Pensionierten. Sie investierten viel Herz und Elan. Rückmeldungen bestätigten, dass die von der kirchlichen Arbeitsgemeinschaft Spiez (KAS) organisierte Kinderwoche auch im nächsten Jahr wieder stattfinden soll: «Es het gfägt!» Heidy Mumenthaler>

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