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Kirchenstreit

Neue Details Es zeichnet sich immer deutlicher ab, dass im Könizer Kirchenstreit nicht mit fairen Mitteln gekämpft wird. An der Kirchgemeindeversammlung vom Mittwoch erklärte Kirchgemeinderat Matthijs van Zwieten de Blom, dass es keine Anweisung gegeben habe, nach der Pfarrer André Urwyler bei Besuchen von Alten jedes Mal ein Gesuch beim Kreisverwalter habe einreichen müssen. Als Urwyler den Rat korrigierte, hielt van Zwieten de Blom an der Darstellung fest. Wie sich nun zeigt, ist eine solche Weisung tatsächlich verhängt worden. Aus einem Brief von Ende Oktober 2009, den diese Zeitung lesen konnte, geht hervor, welche Auflagen dem Pfarrer von vorgesetzter Stelle gemacht wurden. Der Brief ist vom Kirchenkreisverwalter an den Pfarrer gerichtet und fasst den Mailverkehr von Mitte Oktober 2009 zusammen. Die Weisung verlangte: Wenn jemand unter 30 Jahren oder über 60 Jahren den Pfarrer um Beistand bat, musste Urwyler die Personen an seinen Kollegen weiterleiten. Beharrte der Hilfesuchende auf «seinem» Pfarrer, musste Urwyler dem Kirchenkreisverwalter ein Gesuch stellen. Eine Antwort wurde in ein bis zwei Arbeitstagen in Aussicht gestellt. Diese Weisungen seien nicht mehr relevant, erklärt van Zwieten auf das Schreiben angesprochen. Es sei im Januar 2010 eine neue Weisung des Kirchgemeinderats ergangen, dass Pfarrer Urwyler im Rahmen seines Stellenbeschriebs Seelsorge zu leisten habe an den Personen, die eine Betreuung durch ihn wünschten.cho>

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