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Kirchgemeinde bewilligt neues Pfarrhaus

HeimbergDie reformierte Kirchgemeinde Heimberg hat dem Planungskredit für den Bau eines neuen Pfarrhauses im Kaliforni zugestimmt. Zuvor hatte der Kirchgemeinderat aus drei Projekten einen Sieger erkoren.

Die reformierte Kirchgemeinde Heimberg hat gegenüber ihren zwei Pfarrpersonen eine Residenzpflicht. Das bedeutet, dass mindestens einer der beiden in Heimberg wohnhaft sein muss. Der Kirchgemeinderat hatte in der Gemeinde nach einer geeigneten Wohnung gesucht – ohne Erfolg. «Da kam uns in den Sinn, dass wir beim Kirchgemeindehaus im Kaliforni noch Landreserven haben», erinnert sich Alfred Feldmann, der im Kirchgemeinderat das Ressort Immobilien/Mobilien unter sich hat. Der Rat entschied, auf dem Grundstück am Fichtenweg gleich selber zu bauen. Vorgestern genehmigte die Kirchgemeindeversammlung einen Planungskredit von 55000 Franken für den Bau des neuen Pfarrhauses. Der Beschluss fiel einstimmig. Haus im Minergie-Standard Vor der Versammlung hatte der Kirchgemeinderat einen Projektwettbewerb unter drei Architekturbüros aus der Region durchgeführt. «Unter dem Motto ‹Bewahrung der Schöpfung› machten wir den Architekten die Vorgabe, ein Pfarrhaus im Minergie-Standard zu konzipieren», erläutert Feldmann. Als Sieger erkor der Rat vergangene Woche das Projekt «Triangulum» des Heimberger Büros Urs Aebi Architekten AG. Der Name bezieht sich auf die dreieckige Form des Grundstücks, die sich an der ebenfalls dreieckigen Form des danebenliegenden Kirchgemeindehauses orientiert. «Das Siegermodell überzeugte uns sowohl ästhetisch als auch durch die Erfüllung der gestellten Vorgaben», sagt Feldmann. Für die Heizung ist der Einsatz von erneuerbarer Energie vorgesehen. Auf dem Dach der Autounterstände sollen zudem Sonnenkollektoren zu liegen kommen, die dereinst für das Aufbereiten von Warmwasser eingesetzt werden können. «Unser Ziel ist es, später auch das Kirchgemeindehaus mit erneuerbarer Energie zu heizen. Hierfür sind jedoch noch weitere Abklärungen nötig», sagt Feldmann. Über die Höhe der Investitionen fürs Pfarrhaus wollte der Kirchgemeinderat zum jetzigen Zeitpunkt noch keine Auskunft geben. Unten Pfarrer, oben Mieter Beim Neubau handelt es sich um ein Zweifamilienhaus mit einer 5--Zimmer-Wohnung im Parterre und einer 4--Zim mer-Wohnung im ersten Stock. Der Pfarrer wird das Apartment im Parterre beziehen. «Die Wohnung im ersten Stock wollen wir vermieten, um zusätzliche Einnahmen zu generieren», so Feldmann. Das Land werde so auch besser ausgenutzt. Der weitere Zeitplan für den Neubau ist ambitiös: Am 17. November wird die Kirchgemeinde an einer weiteren Versammlung über den Baukredit befinden. Sofern es keine Einsprachen gibt, beginnen die Bauarbeiten am Fichtenweg bereits im Januar 2012. Ein halbes Jahr später soll das Gebäude bezugsbereit sein. Damit ginge für die Heimberger Reformierten eine rund 13-jährige Zeit ohne offizielles Pfarrhaus zu Ende: 1999 wurde das frühere Pfarrhaus bei der Kirche an der Schulstrasse zu Büroräumen umfunktioniert.Gabriel Berger>

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