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Klangvolles Gast-Spiel

SpiezWegen Umbau des Kursaals fand das Jahreskonzert des Spiels der Kantonspolizei Bern in Spiez statt. Seit 15 Jahren steht das gastierende Spiel unter der Leitung des Därstettners Jörg Burkhalter. Der Lötschbergsaal platzte aus allen Nähten – das Galakonzert war ausverkauft.

Unter dem Motto «Gastspiel» gastierte das Spiel der Kantonspolizei Bern anlässlich ihres Jahreskonzerts in Spiez. Wie auf der Internetseite zu erfahren war, war das Galakonzert bereits Wochen im Voraus ausverkauft. «Ende November findet normalerweise unser Jahreskonzert im Kursaal Bern vor rund 1000 Zuhörern statt. Da der Kursaal umgebaut wird, mussten wir dieses Jahr ausweichen», informierte Jörg Burkhalter. Der Därstettner ist seit 1996 Dirigent des Spiels. Dass Besetzung und Literaturwahl auf U-Musik mit E-Bass, Gitarre und E-Piano abgestimmt sind, erlebten die Besucher im ausverkauften Lötschbergsaal. In Spiez sei man von Seenachtsfest, Läsetsunntig und Spiezmärit her an ein «Gstungg» gewöhnt, begrüsste Jörg Widmann, der witzig durch das Programm führte. Weiter verriet Burkhalter: «Da das Spiel ein Verein aus dem ganzen Kanton Bern ist, sind die Auftrittsmöglichkeiten in einem grösseren Radius als bei einem Dorfverein.» Beim Galakonzert kamen die rund 600 begeisterten Besucher in den Genuss eines vielfältigen und unterhaltenden Konzertprogramms. Zum Auftakt erklang der bekannte Marsch «Marignan» aus der Feder des Walliser Komponisten Jean Daetwyler. Es folgten weltbekannte Marschperlen aus den USA und aus Österreich: «Hands Across the Sea» von John-Philip Sousa und der weltweit bekannte «Fliegermarsch» von Hermann Dostal. Darbietungen der Tambouren und die böhmische Konzertpolka «Brigadnicka» rundeten den ersten Teil ab. Pop, Swing, JazzEin besonderes Augenmerk galt beim Gastspiel in Spiez drei deutschen Künstlern. Einer der begnadetsten Popmusiker aus dem nördlichen Nachbarland ist Herbert Grönemeyer. Die Formation spielte dessen Hits wie «Männer», «Mensch» und «Flugzeuge im Bauch». Nicht minder berühmt ist die heute 51-jährige Gabriele Susanne Kerner, bekannt unter dem Namen Nena. «In einem Medley kamen einige ihrer erfolgreichsten Titel wie «99 Luftballons», «Irgendwie, irgendwo, irgendwann» und «Nur geträumt» zu Gehör. Der Dritte im Bunde war der Jazzmusiker Roger Cicero, von welchem ein Potpourri mit swingenden Werken erfreute. Solistische ÜberraschungenWeitere Höhepunkte bildeten solistische Darbietungen. In «Bugler’s Holiday» brillierte – wie der Titel vermuten lässt – das Trompetenregister mit schnellen Passagen. Einfühlsam und nicht weniger virtuos gab Posaunist Heinz Imboden den Hit «Feeling Good» zum Besten, und Klarinettistin Karin Klötzli zog die Aufmerksamkeit der Zuhörenden in «Holiday Swing» auf sich. Mit dem Titel «Crime Time» folgte ein Abstecher in die Welt des deutschen Krimis. Als Einlagen erfreute die schlagende Truppe unter der Leitung von Hans Luterbacher mit rhythmisch prägnanten unterhaltenden Überraschungen. Heidy Mumenthaler www.spielkapobe.ch>

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