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Klecks im Reinheft

In der 14. Runde hat Wiler-Ersigen den ersten nationalen Ernstkampf in dieser Saison verloren – 6:7 bei Rychenberg Winterthur.

14 Meisterschaftspartien hat Wiler-Ersigen in dieser Saison bestritten, 40 von 42 möglichen Punkten ergattert, im Durchschnitt sieben Treffer erzielt und deren drei erhalten. Die Zahlen sind beeindruckend, vor allem, wenn man sich die personelle Situation in der Defensivabteilung vor Augen führt: Zwei designierte Stammkräfte haben noch keine Sekunde gespielt, im Fall von Beat Berger (Hüftoperation) wird sich daran nichts ändern. Olle Thorsell, an sich der kompletteste Verteidiger des Unihockeymeisters, leidet an Kniebeschwerden; der schwedische Nationalspieler dürfte frühestens in den Playoffs zurückkehren. Zudem steht Trainer Thomas Berger mit Jonas Schneeberger (Innenband- und Meniskusanriss) derzeit auch ein ehemaliger Schweizer Nationalspieler nicht zur Verfügung. Der Klecks im Reinheft datiert vom letzten Sonntag und dem Gastspiel in Winterthur, was insofern überrascht, als Rychenberg nicht zu jenen Equipen gehört, welchen ein Erfolg über den Meister gemeinhin zugetraut wird. 7:6 schwangen die Gastgeber obenaus, die Entscheidung fiel in der Verlängerung. Grund zur Besorgnis gebe es keinen, sagt Wiler-Captain Matthias Hofbauer. «Wir sündigten im Abschluss, sie reüssierten mit schnellen Gegenstössen.» Ungewohnt sei primär die Stimmung in der Garderobe gewesen, ergänzt der Rekordnationalspieler. «Fassungslosigkeit ist übertrieben, aber der eine oder andere war schon etwas perplex.» Rychenberg hat nicht einmal halb so viele Punkte auf dem Konto wie der Leader, von den letzten sieben Partien jedoch fünf gewonnen.mjs >

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