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Knacknuss für Blinde

Für blinde Fussgänger sind Begegnungszonen eine Herausforderung: Weil die Autos nicht schneller als 20 Stundenkilometer fahren, hören Blinde zum Teil die Motorengeräusche nicht mehr. «Das kann ein Problem sein», bestätigt Daniel Pulver vom Schweizerischen Blindenverband. Diese Fähigkeit können Blinde in Kursen zwar trainieren. Doch gerade für ältere Blinde sei dies oft schwierig, sagt der Fachmann. Trotzdem sträubt sich der Blindenverband nicht gegen Begegnungszonen – im Gegenteil. Er würde sich bloss wünschen, die Planer kontaktierten die Fachstelle für behindertengerechtes Bauen in Zürich. Die Profis könnten den einen oder anderen Tipp geben. Schwierig wird es für Blinde auch, wenn Trottoirs in Begegnungszonen gleich hoch sind wie die Fahrbahn selber. Sie können sich dann nicht mehr am Bordstein orientieren. In der Langenthaler Begegnungszone bleiben die Trottoirs aber höher als die Fahrbahn. Pulver freuts: «Das ist super.» baz >

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