Zum Hauptinhalt springen

Königstitel und Musen- kuss auf der Alp verpasst

Diemtigtal Der Jodlerklub Diemtigen tritt mit fünf Vorstellungen vors Publikum. Nebst dem Jodelgesang

Achtmal hat Walter Küng bei Theatern des Jodlerklubs Diemtigen bereits Regie geführt, diesmal stammt auch das Stück von ihm. «Die Gabe zum Singen» heisst das Berndeutsche Lustspiel in drei Akten, das rund eine Stunde dauert. Es basiert auf der Geschichte «Die Gabe» von Adolf Stähli. «Ich gehe seit Jahren z’Bärg und habe bei dieser Gelegenheit seine Biographie gelesen», sagt Walter Küng. «Wir singen diverse Lieder des Oberländer Komponisten, der auch Gedichte und Geschichten geschrieben hat.» Landwirt Küng, der heute einen Hof im Burgholz bewirtschaftet, hat eine spezielle Beziehung zu Stähli: «Mein Vater war ein Jugendfreund von ihm und wir waren früher Nachbarn.» Szenen auf der Alp Das folkloristische Theater hat eine moralische Komponente, bei der das Gute siegt. Ein Bauernsohn wird auf der Alp sinnbildlich von der Muse geküsst: Der Gesang öffnet ihm fortan die Türe zum erfüllenden Leben. Sein Bruder, der Lieblingssohn des Bauern, muss dagegen seine Königsambitionen im Schwingen begraben – ganz im Gegensatz zum aktuellen König des Diemtigtals. Auch der Vater der beiden Bauernsöhne macht seine negativen Erfahrungen. Sein Schicksal sei hier aber nicht verraten. Im Theater wird gesungen Der Jodlerklub Diemtigen umfasst 23 Mitglieder, darunter drei Frauen. Geleitet wird er von Peter Stucki, der im Stück den singenden Bänz spielt. Präsident des Vereins ist Hansruedi Brunner. Vor dem Theater singen die Jodler im Mehrzweckgebäude Oey Lieder und Jutze von Adolf Stähli, Ueli Moor und anderen Komponisten. «Wir haben aber auch Lieder ins Theater eingebaut», verrät der Autor Walter Küng. «Ich habe das Stück in alter Zeit – so wie ich mir die vorstelle – angesiedelt.» Der kreative Landwirt liebt die Bühnenpräsenz und hofft, vielleicht später wieder einmal selber mitspielen zu können. Peter RothacherVorstellungen: Donnerstag, 10. Februar, und Samstag, 12. Februar, jeweils um 20 Uhr; Sonntag, 13. Februar, um 13.30 Uhr; Mittwoch, 16. Februar, und Samstag, 19. Februar, jeweils um 20 Uhr. Samstags jeweils anschliessend Tanz mit der Kapelle Walopsee respektive Franz Stadelmann. Reservationen über Tel. 033 681 24 94. >

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch