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Konfuser Komplize

MordprozessDie Verhandlung zum Lüdi-Mord in Roggwil begann gestern konfus: Der beschuldigte Mittäter widerrief sein Teilgeständnis.

Am Regionalgericht Aarwangen wird seit gestern ein Mordfall behandelt, der die Region bis heute schockiert: Von zwei Tätern war Alt-Metzgermeister Willi Lüdi 2003 in einer Augustnacht in seinem Haus in Roggwil brutal ermordet worden. Den einen Täter, einen heute 36 Jahre alten Serben, hatten die Fahnder bereits 2004 gefasst und 2006 wegen Mordes verurteilt. Den mutmasslichen Mittäter, einen 30 Jahre alten Serben, schnappte die Polizei erst 2009. Und ebendieser Mittäter sorgte gestern vor Gericht für Verwirrung. Hatte er nach seiner Verhaftung noch ein Teilgeständnis abgelegt, wollte er nun nichts mehr davon wissen. Er sei nicht im Haus gewesen, wo der Mord passiert sei. Und er habe nur den Chauffeur gespielt. Als Grund für seine Kehrtwende gab der Serbe an, er habe aus dem Umfeld des Haupttäters Drohungen gegen seine Familie erhalten. Der Mordprozess wird heute mit Einvernahmen von Sachverständigen und Zeugen fortgesetzt. Das Urteil wird am Dienstag erwartet.sae/bazSeite 3>

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