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Kündigungen in der Pfarrei

WabernIn der katholischen Pfarrei Wabern rumort es. Drei Angestellte haben gekündigt. Jetzt klärt die Kirchendirektion die Vorwürfe ab.

Es gibt «schwerwiegende Probleme und Differenzen» im Pfarreiteam der katholischen Kirche St.Michael in Wabern. Dies ist der Homepage der Pfarrei zu entnehmen. Eine Abklärung im Auftrag des Kirchgemeinderates bestätigte: Es gibt im Team Vorwürfe und widersprüchliche Aussagen. Drei Mitarbeitende – im Bereich Katechese, Sozialarbeit und Sekretariat – haben ihre Stelle seither gekündigt. Der Streit in Wabern erinnert an die Probleme in der reformierten Kirche Köniz um Pfarrer André Urwyler. Der dortige Kirchgemeinderat möchte ihn absetzen (wir berichteten). In Wabern ist durch die Kündigungen eine schwierige Situation entstanden. Der Kirchgemeinderat hat den Eltern der Religionsunterrichtskinder deshalb einen Brief geschrieben, in dem er versichert, dass der Unterricht fortgeführt wird und alle geplanten Termine eingehalten werden können. Dies sei aber nur durch kurzfristige Änderungen und den Einsatz von Stellvertreterinnen und Stellvertretern möglich. Im Brief heisst es, die Situation im Pfarreiteam sei geprägt von «diametral sich widersprechenden Äusserungen und Vorwürfen». Der Rat habe alles darangesetzt, Klarheit und Beruhigung in die Sache zu bringen. Involviert wurden auch die verantwortlichen Stellen des Bistums und des Kantons. Die kantonale Justiz- und Kirchendirektion hat eine externe Stelle mit Abklärungen beauftragt. Es soll sich weisen, ob Fehler gemacht wurden und ob sie gravierend sind. Nähere Angaben zu den Differenzen im Pfarreiteam machen weder Kirchenleitung noch die Kommunikationsbeauftragte der Römisch-katholischen Landeskirche des Kantons Bern. Nach der Untersuchung der Kirchendirektion werde ein Bericht erstellt, Resultate seien etwa in einem Monat zu erwarten, heisst es dort. Herbert Rentsch>

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