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Kultursoufflé kehrt mit lauter Lieblingsnummern zurück

KultursouffléGardi Hutter, Dimitri, Ursus und Nadeschkin und Co.: Nach einer zweijährigen Pause kehrt das Kultursoufflé mit einem neuen Programm zurück in das KKThun. Die Besucherinnen und Besucher erwartet ein bunter Strauss aus lauter

Weil der Schadausaal zum KKThun umgebaut wurde, pausierte die Thuner Veranstaltungsgruppe Kultursoufflé für zwei Jahre. Seit Anfang dieser Woche läuft der Vorverkauf für die neue Spielsaison, die am 28.Oktober beginnt. Die Veranstaltergruppe erwartet ihr Publikum mit einem bunt gemischten Angebot aus Höhepunkten auf der Bühne. «Der Untertitel von Ursus und Nadeschkins Programm ‹lauter Lieblingsnummern› könnte auch für unser gesamtes Programm der kommenden Spielsaison stehen: Denn alle Nummern sind Perlen der Kleinkunst», sagt Kultursoufflé-Mediensprecher Kurt Keller über die bevorstehende Saison. Es sei der Gruppe aber auch wichtig gewesen, eine gute Mischung zwischen bekannten und weniger bekannten Künstlerinnen und Künstlern zu finden. Vorverkauf gestartet Seit Anfang dieser Woche läuft nun der Ticketvorverkauf für die Kultursoufflé-Anlässe. Trotz des Unterbruchs von zwei Jahren befürchtet Keller nicht, dass weniger Leute die Vorstellungen besuchen werden. «Der Vorverkauf an die Interessierten, die sich in unserem Adressverzeichnis befinden, läuft schon seit einiger Zeit und gut. Knapp ein Drittel des Saales ist bereits mit Aboplätzen besetzt», freut er sich und findet: «Schliesslich ist es ein besonderes Vergnügen, Kleinkunst für einmal auf einer grossen Bühne und in einem grossen Saal erleben zu dürfen.»tku/pd Das Programm: Freitag, 28. Oktober 2011, Marie-Thérèse Porchet, «Uf Düütsch»: In der Romandie ist sie längst ein Star; in Gland wurde nach nach ihr der «Square Marie-Thérèse Porchet» benannt. Zwanzig Jahre nach dem Fall der Berliner Mauer soll nun auch der Röstigraben zugeschüttet werden: Marie-Thérèse Porchet hat durch den Zirkus Knie in der Deutschschweiz Fuss gefasst. Um die Stimmung der in der Deutschschweiz lebenden Westschweizer «Flüchtlinge» zu heben, hat Marie-Thérèse beschlossen, ihnen ihre neue Vorstellung zu widmen. Aus ihrer Sicht handelt es sich dabei um humanitäre Hilfe! Aber kaum betritt sie die Bühne, stellt sie fest, dass der Saal voll ist. Mit Deutschschweizern! Samstag, 19. November 2011: Ursus und Nadeschkin «Zugabe – Lauter Lieblingsnummern»: Ursus & Nadeschkin sind ein Aushängeschild der Schweizer Comedy-Szene - und seit vielen Jahren regelmässige Gäste im Schadausaal. Ihr neues Programm fasst das Beste aus gut zwanzig Jahren gemeinsamer Arbeit zusammen. Die beiden Künstler führen gleich selber durch das Programm und rücken die einzelnen Nummern in einen ganz neuen Kontext. Samstag, 10. Dezember 2011, Dimitri «Porteur»: Der grosse Clown zeigt sein ältestes Programm. Ein halbes Jahrhundert liegt zwischen der Erstaufführung und der Veranstaltung im Dezember 2011. Der besondere Reiz des Abends liegt im Beziehungsgeflecht von Vergangenheit und Gegenwart, Geschichtlichem und Überzeitlichem: Der selbe Mann und doch ein alter, weiser Clown, das selbe Stück und doch eine andere Welt, eine neue Begegnung und doch der tief im Menschlichen gründende ewige Zauber des Lachens. Dimitri verköpert eine lebenskluge Heiterkeit, die uns über alle Altersschichten hinweg stets neu in ihren Bann zieht. Samstag, 14. Januar 2012, Michael Elsener «Stimmbruch»: Wer ist Michael Elsener? Er ist die grosse Nachwuchshoffnung des Schweizer Kabaretts, er ist Roger Federer, Kurt Aeschbacher, Moritz Leuenberger, Michael Mittermeier, er ist, was sich das Publikum von einem jungen Kabarettisten wünscht: komisch, schnell, wandlungsfähig, hintergründig und unwahrscheinlich charmant. Dem 25-jährigen, lausbubenhaften Charme und Charisma des genialen Parodisten kann sich so schnell kaum jemand entziehen. Samstag, 18. Februar 2012, Gardi Hutter «Die Schneiderin»: Gardi Hutter ist die Gallionsfigur der Clownsparte und das seit Jahren. Alle glauben, sie zu kennen, und doch überrascht uns jedes Stück von neuem. So ist es auch mit der «Schneiderin». Schon das Bühnenbild sorgt für abendfüllendes visuelles Staunen: «Eine Schneiderwerkstatt, wie sie sich Alice in ihrem Wunderland wohl eingerichtet hätte und von der Kinder träumen würden.» (Carolin von Nordeck) Samstag, 17. März 2012, Lorenz Keiser «Big Bang»: Urknall, Evolution, Arche Noah, Frauenschwemme im Bundesrat Die Zeit vergeht schneller, als gedacht. Wenn Sie mit Lichtgeschwindigkeit durchs All fliegen, können Sie die Uhr bremsen. Wenn Sie allerdings einkaufen müssen, und die Läden machen um halb sieben zu, dann sieht es wieder anders aus. Was aber erwartet uns in der Zukunft? Fest steht: Sie kommt. Auch wenn es Leute, ach was, ganze Parteien gibt, die denken, dass sie nicht kommt. In seinem brandneuen Programm «Big Bang» bietet Lorenz Keiser fünf Milliarden Jahre Zeitgeschichte in zwei Stunden. Vorverkauf: www.beo-tickets.ch, Tel. 0900 38 38 00 (80 Rp./Min.); Welcome Center Bahnhof Thun; BLS Resezentren; Zig-Zag Records AG, Thun; www.kultursouffle.ch >

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