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KVA Thun: Eine Einsprache gegen höhere Abfallmenge

ThunGegen die Erhöhung der Verbrennungskapazität der KVA Thun von 100000 auf 150000 Tonnen ging eine Einsprache ein.

Gegen die Änderung der Überbauungsordnung, die bis letzten Freitag auflag, reichte einzig der Verein Pro Regio Thun eine Einsprache ein. Pro Regio hatte sich schon bei der Planung der KVA Thun gewehrt, damals gingen Hunderte von Einsprachen mit insgesamt 3200 Unterzeichnern ein. Pro Regio bestreitet die Notwendigkeit der Kapazitätserhöhung. Für die Entsorgung des Kehrichts der Avag-Region würde der geltende Rahmen reichen. Avag-Direktor Heiner Straubhaar hat mit einer Einsprache von Pro Regio gerechnet, da der Verein bereits in der Mitwirkung Kritik geübt hatte. Gleichzeitig freut er sich darüber, dass keine weiteren Einsprachen eingegangen sind. «Das ist sicher auch ein Vertrauensbeweis dafür, dass die KVA die Grenzwerte immer eingehalten hat und die Entsorgungspreise gesunken sind», meinte Straubhaar. Zudem sei die KVA auch ein wichtiger Lieferant von Strom und Abwärme. Und es habe in der KVA bisher keine Störfälle gegeben. Die einzigen Zwischenfälle seien Brände im Kehrichtbunker, die es zwei- bis dreimal pro Jahr gebe. «Darauf sind wir aber vorbereitet», so Straubhaar. Trotzdem bleibt gemäss Umweltverträglichkeitsbericht ein Restrisiko für Störfälle. Bei einem Chemieunfall könnte es zahlreiche Verletzte und sogar Tote geben.rdhSeite 3>

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