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Langenthal bereits mit dem Rücken zur Wand

eishockeyDer SC Langenthal

Hochspannung im zweiten Playoff-Duell zwischen dem SC Langenthal und dem EHC Visp. Zwar hatte der SCL 1:0 geführt, zur Spielmitte lag das Team von Trainer Heinz Ehlers aber bereits mit 1:4 zurück. Dank zwei Treffern im Schlussdrittel meldeten sich die Oberaargauer zurück und drängten auf den Ausgleich. Zum Ausgleich sollte es allerdings nicht mehr reichen. Zu lange tat sich das Berner Team schwer mit der körperbetonten Spielweise der Walliser. Erst in den letzten zehn Minuten konnten die Langenthaler das Feuer entfachen, welches es benötigt, um in den Playoffs zu bestehen. Freilich wäre diese Niederlage zu vermeiden gewesen. Erneut zu mager zeigte sich der SCL im Powerplay: Trotz 7:6 Strafen darbte Langenthal mit 1:2 Toren (über beide Spiele 14:9 Strafen, 1:4 Tore). Besonders gravierend war das zweite Gegentor: Der SCL konnte während 65 Sekunden mit zwei Spielern mehr antreten. Dann aber wurde eine Strafe gegen die Gelbblauen angezeigt. Und während diese mit dem Schiedsrichter haderten, zog Visps Dominic Forget davon und traf zur 2:1-Führung. Lange zeigte sich Visp in der Defensive nahezu uneinnehmbar. Erst mit der Tempoverschärfung der Langenthaler geriet die Hintermannschaft ins Wanken. Angesichts des Rückstandes in der Serie und gemessen am eigenen Potenzial ist morgen Dienstag ein Sieg auf eigenem Eis Pflicht.Daniel GerberTelegramm Seite 26>

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