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Langenthal gescheitert

Der FC Langenthal hat in der ersten Hauptrunde des Schweizer Cups gegen den letztjährigen Finalisten Lausanne 2:5 verloren.

Das Resultat von 2:5 täuscht: Über eine Stunde lang hielt der Aussenseiter Langenthal mit Lausanne Sport mit. Die Oberaargauer zeigten zuerst Moral und holten einen 2-Tore-Rückstand auf, hatten danach Chancen zum 3:2 und mussten am Ende doch als Verlierer vom Platz – mit erhobenen Häuptern. Den Unterschied zugunsten des Zweitplatzierten der Challenge League machte der Dreifach-Torschütze Jocelyn Roux. Lausanne-Trainer Martin Rueda war mit der Leistung seines Teams zufrieden. «Wir haben viele Verletzte, und ich musste auf Spieler aus den U-21- und U-18-Equipen zurückgreifen. Darum bin ich froh, dass wir die Runde überstanden haben.» Wichtig für den letztjährigen Cupfinalisten war freilich auch, dass er nach zuletzt zwei Niederlagen in Meisterschaft und Europacup zurück auf die Siegerstrasse fand. Doppelschlag zu Beginn Bereits nach fünf Minuten gingen die Waadtländer durch Tosi in Führung. Und nach 18 Minuten und dem 2:0 für den Favoriten schien die Partie gelaufen. Die Platzherren bäumten sich aber auf. Nach 34 Minuten erzielte Luan Gashi den Anschlusstreffer. Gross wurde die Freude unter den 1500 Zuschauern, als Binaku in der 59.Minute das 2:2 erzielte. Die Zeit danach war schliesslich der Grund, warum sich der Trainer des interregionalen Zweitligisten Langenthal, Willy Neuenschwander, ärgerte: «Wir hätten nach dem Ausgleich den dritten Treffer schiessen müssen. Das Schlussresultat entspricht absolut nicht dem Gezeigten.» In der Tat zogen sich die Langenthaler sehr gut aus der Affäre, doch dass sie nicht mehr ins gegnerische Tor trafen, rächte sich. Marazzi (66.) und Roux sorgten binnen zwei Minuten für klare Verhältnisse. Kurz vor Schluss schloss Roux einen Konter zum 5:2-Schlussresultat ab. Langenthal konnte im Cupabenteuer an der Überraschung schnuppern, in die nächste Runde aber zieht Lausanne Sport ein. Dessen Trainer Rueda machte sich aber nichts vor: «Im nächsten Cupspiel gegen Bellinzona müssen wir uns steigern.» Roland JungiTelegramm Seite 14 >

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