Zum Hauptinhalt springen

Langenthals Wille belohnt

Langenthal musste im neuenburgischen Bôle zweimal einen Rückstand aufholen, ehe das 2:2-

Dass sich die Langenthaler für die Partie gegen die Neuenburger einiges vorgenommen hatten, zeigten sie von der ersten Minute an. Die Oberaargauer erspielten sich eine optische Überlegenheit, ohne sich jedoch Vorteile zu erarbeiten. Es waren die Platzherren, welche in der 18.Minute durch Decastel zur ersten guten Möglichkeit kamen, Torhüter Wolownik, welcher den Vorzug vor Herzig bekommen hatte, liess sich nicht bezwingen. Auf der Gegenseite versuchten sich Nikaj und Hügli als Torschützen, beide Male legte Goalie Costanzo sein Veto mit guten Reflexen ein. Nach 35 Minuten folgte die erste Schrecksekunde für die Langenthaler: Die Abwehrspieler brachten den Ball nicht aus der Gefahrenzone, Limani stand völlig frei und buchte zum 1:0 für Bôle. David Pallas, der Lenker und Denker im Spiel der Berner, trieb sein Team nach vorn. Mit Erfolg, denn der Ausgleich wurde Tatsache. Die Langenthaler konnten den fünften Corner treten, und Hügli traf im Anschluss an diesen durch die vielbeinige Abwehr hindurch zum 1:1 (43.). Kaltstart der Gäste Nach der Pause waren nur 52 Sekunden gespielt, da führten die Gastgeber wieder: Gashi verursachte einen Fehlpass. Decastel zog sofort ab, Wolownik konnte den Ball nur abklatschen, sodass Hostettler mühelos vollenden konnte. Die Reaktion von Langenthal fiel heftig aus. Gemperle liess seine Gefährlichkeit in der 55.Minute aufblitzen. Und praktisch mit dem Gegenzug versuchte Decastel Goalie Wolownik zum zweiten Mal zu bezwingen. Trainer Willy Neuenschwander nahm Nikaj und Hasani vom Platz und wechselte Celebi und Oezdemir ein. Damit setzte der Chefcoach auf die totale Offensive. In der 73.Minute wurde der Trainer für sein Risiko belohnt. Oezdemir erzielte mit einem harten Schuss das gerechte 2:2. Trotz den vielen guten Offensivaktionen der Gäste blieb es beim gerechten Remis, mit dem die Langenthaler zum einen zufrieden sein müssen, zum anderen aber den verlorenen zwei Punkten nachtrauern werden. Roland Jungi >

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch