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Lauschiges Fest am Aareufer

AarwangenAls einmalige Aktion hatten die Samariter ihr Aarefest im Jahr 1983 geplant. Am Wochenende fand es schon zum 28.Mal statt.

«Was machen wir zum 90.Geburtstag unseres Vereins?» Das fragten sich im Jahr 1983 die Verantwortlichen des Samaritervereins Aarwangen-Schwarzhäusern. Susanne Richard, die schon damals dabei war, erinnert sich noch gut daran: «Wir entschieden uns, etwas für die schwächeren Mitglieder unserer Dorfgemeinschaft zu tun.» Man wollte den Leuten etwas bieten, welche nicht mehr so mobil sind und doch auch gerne etwas unternehmen möchten. «Das könnt ihr nicht machen» Die Samariter machten sich an die Arbeit, verschickten Einladungen, organisierten Transporte und stiessen überall auf offene Ohren. 20 Gäste folgten der Einladung und trafen sich beim Haus der Pontoniere zum gemütlichen Stelldichein – Es war der Anfang einer kleinen Erfolgsgeschichte. Bei einer einmaligen Aktion blieb es nämlich nicht. Bald wurden Stimmen laut: «Das könnt ihr doch nicht machen!» Und so trafen sich die Organisatoren am letzten Samstag wieder bei den Pontonieren. Zum 28.Mal und mit einer dreimal so grossen Gästeschar. Wer auf dem Gelände erschien, merkte sofort, dass die Aktion auch dieses Mal eine bäumige Sache werden würde. Mit den Pontonieren auf der Aare eine Fahrt zu machen, ist – aus Sicherheitsgründen oder übersteigerter Bürokratie? – nicht mehr möglich. Unter den Sonnendächern waren die Gäste aber auch recht zufrieden. Ein sanfter Wind strich über die Aare, ein Feuer knisterte, während Musiker Hansruedi Gerber seine Bassgeige stimmte. Ein untrügliches Indiz, dass in absehbarer Zeit etwas geschehen wird. Und tatsächlich: Bald ertönten die ersten beschwingten Klänge. Das Trio um Gerber, Fritz Voramwald und Beat Bögli an den Örgeli spielten zum ersten Mal in dieser Formation zusammen. Eine Premiere war es am Ufer der Aare, dazu wurden Bratwürste serviert – alles für einen gemütlichen Samstagnachmittag am lauschigen Ufer der Aare. Hanspeter Flückiger>

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