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Legendäre Bar lebt wieder auf

Einst kult, später runtergewirtschaftet: Uschi Haas ist nun für die seriöse Wiederauferstehung des Dancings Niesenbar in Spiez besorgt.

Weit über die Kantonsgrenze hinweg hatte sich das Spiezer Dancing Niesenbar einen Namen gemacht. «Der Betrieb lief glänzend», sagt der neue Besitzer der Liegenschaft. Er, der seinen Namen nicht in der Zeitung lesen will, erwarb das Haus in Zusammenarbeit mit einem Treuhandbüro im November 2007. Da das einst legendäre Tanzlokal in vergangenen Jahren runtergewirtschaftet wurde, dachte man an eine Umnutzung des Dancings an der Niesenbrücke. Ein Glücksfall für die neuen Besitzer war, dass sie in Uschi Haas eine Pächterin fanden, welche die Bar auf die seriöse Art zu neuem Leben erweckt. Am 27. März letzten Jahres eröffnete Haas das Dancing – sie sagt: «Ich spreche Tanzfreudige und solche, die gute Tanzmusik lieben». Die Pächterin bedauert, dass bisher nur wenige Spiezer das Lokal besuchten. Viele Gäste kämen aus den Regionen Thun und Frutigen. Sie wünscht sich Stammgäste – freut sich aber über jedes neue Gesicht. «Den Besuch kann sich jeder leisten», erklärt sie zur Preispolitik. Das Dancing ist mittwochs bis 24 Uhr, donnerstags bis 01 Uhr sowie freitags und samstags bis 02 Uhr geöffnet (ab 20.30 Uhr). «Wir haben immer Live-Musik.» Mittwochs einen Alleinunterhalter, am Donnerstag ist Ländlerabend und freitags und samstags gibt es Musik vom Duo bis Quartett – solche zum Tanzen. «Viele kommen aus Tanzschulen, um das Gelernte bei uns zu festigen.» Was kostet das? Mittwochs wird ein Musikzuschlag von fünf und Donnerstags von acht Franken erhoben. Am Wochenende kostet der Eintritt zehn und – wenn drei oder mehr Musiker aufspielen – zwölf Franken. hms>

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