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Leist noch immer führungslos

Ohne Präsident und Vize hielt der Bernstrasse-Aarefeld-Leist in Steffisburg seine Hauptversammlung ab. Die Suche geht weiter.

Der Bernstrasse-Aarefeld-Leist in Steffisburg hat ein Problem: Er ist führungslos. Im letzten Jahr sind dem Quartierverein Präsident und Vizepräsident abhanden gekommen. Peter Rubin, der rund drei Jahre das höchste Amt besetzte, trat zurück, weil er aus dem Quartier wegzog. Schon 2008 hatte der Leist zwei Austritte zu beklagen. Innert weniger Monate ist der Vorstand von zehn auf sechs Mitglieder zusammengeschrumpft. Die Verbliebenen starteten im letzten Jahr einen Aufruf, um die Vakanzen zu besetzen. Doch der Erfolg blieb aus, wie an der Hauptversammlung am Freitagabend im Restaurant Bahnhof bekannt wurde. «Leider haben wir bislang keine Rückmeldungen erhalten», sagte Leo Knecht, der die HV leitete, gegenüber den rund 40 Versammelten. Er rief noch einmal auf, sich zu melden. «Wir brauchen eure Unterstützung.» Schreckt der Bypass ab? «Es kommt halt mehr Arbeit auf uns restliche Mitglieder zu», erklärte Vorstandsmitglied Hélène Stalder nach der HV auf die Frage, was die Vakanzen bedeuteten. Es sei auch möglich, dass in Zukunft der eine oder andere Anlass gestrichen werden müsse, weil sich niemand finden lasse, der ihn organisieren könne. Ihr Kollege Leo Knecht rang nach einer Erklärung für das fehlende Interesse. «Es ist möglich, dass sich die Mitglieder durch das Thema Bypass abschrecken lassen.» Doch beide betonten: «Wir werden weitersuchen.» Eine andere Möglichkeit, zum Beispiel die Fusion mit einem benachbarten Leist, erwägen sie zurzeit nicht. Trotz den Rücktritten blickt der Leistvorstand auf ein insgesamt gutes Jahr 2009 zurück. Die Mitgliederzahl blieb stabil bei rund 180. «Das Tätigkeitsprogramm wurde umgesetzt», steht im Jahresbericht. Besonders engagiert hat sich der Leist an der 100-Jahr-Feier der Schule Bernstrasse im September. Unter anderem wegen der Ausgaben für diese Feier schliesst die Jahresrechnung mit einem Ausgabenüberschuss von rund 666 Franken ab. Auch 2010 sind die Einnahmen kleiner als die Ausgaben: Budgetiert ist ein Überschuss von 440 Franken. Christoph Kummer >

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