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Les Routiers mit neuem Präsidenten und neuem Vize

THUN Die Mitglieder der Sektion Berner Oberland von Les Routiers Suisses wählten einen neuen Präsidenten und einen neuen Vizepräsidenten. Astag-Präsident Adrian Amstutz unterstrich die Bedeutung des Strassentransports.

Im Mittelpunkt der 35.Hauptversammlung von Les Routiers Suisses – der Verband der Schweizer Berufsfahrer – Sektion Berner Oberland am Samstagabend im Restaurant Alte Reithalle im Expo-Areal Thun standen die Wahlen. Beat Blaser trat nach 10-jähriger Vorstandstätigkeit, wovon deren 2 als Präsident, zurück. Die 74 anwesenden Stimmberechtigten wählten den bisherigen Vize Marc Hadorn aus Goldswil zum neuen Präsidenten und Delegierten im Zentralvorstand. Das Amt des Vizepräsidenten übernimmt das bisherige Vorstandsmitglied Peter Abplanalp aus Spiez. Neu ins Vorstandsgremium zieht der Thuner Heinz Streich ein. Alex Kehrli und Niklaus Stalder sind derweil wiedergewählt worden. Anstelle von Marc Hadorn übernimmt Walter Wittwer aus Spiez die Charge des ersten Fähnrichs. Wichtige Berufsbildung Einen hohen Stellenwert geniesst die Berufsbildung. «Im Jahr 2011 wurden 19 Weiterbildungskurse mit insgesamt 199 Teilnehmern durchgeführt», steht im Jahresbericht zu lesen. Mit 836 Mitgliedern ist der Bestand im vergangenen Jahr um fünf gewachsen. Zehn Mitglieder konnten für 25-jährige Mitgliedschaften geehrt werden. Die Rechnung 2011 schliesst bei einem Aufwand von 27475 Franken mit einem Ertragsüberschuss von 2720 Franken ab. Das Jahresprogramm 2012 sieht wiederum einige gesellige und sportliche Anlässe vor. «Ihr dürft stolz sein» Mit Spannung erwartet wurde das Referat von Nationalrat Adrian Amstutz. Der Präsident des Schweizerischen Nutzfahrzeugverbands Astag unterstrich in seiner verkehrspolitischen Tour d’Horizon die Bedeutung des Strassetransports für Wirtschaft und Bevölkerung. «Ihr dürft stolz sein auf das, was ihr täglich leistet», sagte der Referent zu den Berufsfahrern. «Leider» werde dies von der Politik nicht ge-nug gewürdigt, so seine Meinung. «Illusorisches» Ziel Das Verlagerungsziel von jährlich 650000 Lastwagenfahrten durch die Alpen bezeichnete Amstutz als «illusorisch». Die Bahnen seien aus technischen und betrieblichen Gründen nicht in der Lage, den zusätzlichen Verkehr zu übernehmen, ist Amstutz überzeugt. Realistisch sei eine Zahl von einer Million Fahrten (wir haben berichtet). Zudem beklagte er die aus Sicht des Astag fehlende Kostenwahrheit zwischen Schiene und Strasse. Hans Koppwww.routiers-beo.ch>

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