Zum Hauptinhalt springen

Linzer Aufbauhilfe für Köniz

volleyballKöniz hat sich im Europacup gegen Linz schadlos gehalten. Das Team von Jürgen Schreier gewann auch das Rückspiel. Im Achtelfinal des Challenge Cups treffen die Bernerinnen auf Suhl.

Mindestens das Resultat muss aus Könizer Sicht wie eine feine Linzer Torte schmecken: Die Bernerinnen setzten sich im Sechzehntelfinal des europäischen Challenge Cups in der heimischen OZK-Halle vor 710 Zuschauern gegen Askö Linz Steg 3:0 durch. Der Aufstieg in die Runde der letzten 16 gelang mit einem 25:12, 25:19 und 25:17. Im Achtelfinal wird Volley Köniz auf den Bundesligasechsten Suhl treffen. Der Berner Vorortklub reist Anfang Februar zuerst nach Thüringen. Das Rückspiel findet eine Woche später im Oberstufenzentrum statt. Sebben stark am Pass Das Ensemble von Jürgen Schreier hat nach dem enttäuschenden Auftritt am vergangenen Samstag gegen Neuenburg (0:3) eine Reaktion gezeigt. Unter der Führung der vorzüglichen Passeuse Elisandra Sebben – die Brasilianerin steuerte bemerkenswerte 8 Gewinnpunkte bei – smashte Köniz seinen anfänglich bescheidenen Widersacher regelrecht vom Feld. Die Österreicherinnen wurden beim 12:25 vorgeführt. «Mir hat gefallen, wie Sebben die Angriffe schön verteilte und dabei die Mittelangreiferinnen Sabel Moffett und Dominique Olowolafe immer wieder geschickt in Szene setzte», sagte Trainer Schreier nach der Partie erleichtert. Die Leistung seines angeschlagenen Teams sei ordentlich gewesen. «Man darf nicht vergessen, dass Antonina Poljakowa an der Schulter sowie Anika Schulz und Sarina Schafflützel am Rücken verletzt sind», meinte Schreier. Elisandra Sebben strahlte nach ihrem starken Auftritt. «Es war wohl meine beste Vorstellung, seit ich in Köniz bin», sagte die 26-jährige Zuspielerin. Es sei nach den Enttäuschungen im Cup und in der Meisterschaft nicht leicht gewesen. «Wir standen gegen Linz unter grossem Druck. Ich bin froh, dass wir als starkes Kollektiv eine Reaktion zeigen konnten.» Anika Schulz verdiente sich ebenfalls Bestnoten. Die deutsche Führungsspielerin wurde nach ihrer überzeugenden Leistung mit 17 Gewinnpunkten zur besten Spielerin gewählt. Thomas WältiVolley Köniz - Linz 3:0OZK. - 710 Zuschauer. - SR: Vasko (Slk)/Romero Martinez (Sp). - Einzelne Sätze: 25:12 (20 Minuten), 25:19 (23), 25:17 (23). Volley Köniz: Sebben 8 Gewinnpunkte (0 Angriff/2 Block/6 Service), Moffett 10 (5/3/2), Olowolafe 12 (8/3/1), Poljakowa 8 (7/1/0), Schafflützel 4 (4/0/0), Schulz 17 (13/1/3), Bertelli (Libera/0). Askö Linz: Bible 0, Valerie Teufl 3 (0/3/0), Almer 1 (1/0/0), Chukwuma 1 (1/0/0), Nikolova 9 (8/1/0), Leigh Meyers 18 (18/0/0), Berger (Libera/0); Mittermair 3 (3/0/0). Bemerkungen: Köniz ohne Kozon (krank) und Kölle (abwesend). - Servicefehler: 7:5. >

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch