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Lüthi: Ein Wochenende zum Vergessen

motorradAm GP von Grossbritannien haben die Schweizer nicht zu glänzen vermocht. Tom Lüthi landete als 15. knapp in den Punkten.

Das Rennwochenende in Grossbritannien war für Tom Lüthi eines zum Vergessen. In keinem Training auf dem Circuit von Silverstone fanden der Berner und sein Team das optimale Setup für seine Maschine. Im Regenrennen weit hinten gestartet, galt für Lüthi deswegen die Devise: draufbleiben und durchkommen. Nach einem guten Start, er konnte seine 14.Startposition halten, fiel der Schweizer innert dreier Runden auf Platz 21 zurück. «Ich hatte Probleme mit der Sicht», sagte Lüthi. Platz 15 war denn auch das mit Abstand schlechteste Resultat der Saison. Nach dem Sturz in der Vorwoche in Barcelona befindet sich der Emmentaler momentan etwas in einem Tief. Als WM-Sechster (49) weist Lüthi bereits einen Rückstand von 78 Punkten auf Bradl auf. «Der erste Platz ist weg», begrub der Schweizer schon letzte Woche nach seinem Ausfall in Barcelona seine Titelträume, «für mich muss jetzt Rang 2 in der WM das Ziel sein.» Wenigstens dieses Unterfangen ist mit 16 Punkten Rückstand auf den derzeitigen Zweiten Simone Corsi (It) noch realistisch. Krummenacher erneut stark Erneut bester Schweizer war Randy Krummenacher. Der Zürcher klassierte sich im elften Rang. Das sicherte ihm immerhin fünf WM-Punkte, auch wenn er sich nach den guten Trainingsleistungen insgeheim wohl etwas mehr erhofft hatte. Bei englischem Klischeewetter – nass, kalt und windig – fuhr Krummenacher zum vierten Mal in Folge in die Punkteränge. «Fünf Punkte im Regen sind gut», kommentierte Krummenacher, «die Erfahrungen, die ich hier sammeln konnte, werden mir im weiteren Saisonverlauf helfen.» Krummenacher gelang ein starker Start. Von Position 8 tauchte er schnell auf Rang 3 auf, konnte diese Pace aber nicht halten und fiel zurück. Die heikelste Situation hatte der Zürcher zu überstehen, als der Italiener Raffaele de Rosa zu schnell an ihm vorbeifahren wollte und dabei neben ihm das Gleichgewicht verlor. «De Rosa ist gestürzt und hat mich mitgerissen», schilderte Krummenacher die Szene, «glücklicherweise konnte ich mich auf dem Motorrad halten, fuhr aber geradeaus in den Kies hinein.» Der dritte Schweizer Moto-2-Pilot, Dominique Aegerter, kam nie auf Touren und musste sich mit Platz 20 begnügen. Bradl weit einteilt Auch dem dritten Schweizer Piloten war in Silverstone wenig Erfolg beschieden: Dominique Aegerter kam nicht über Rang 20 hinaus. Kaum zu schlagen ist dafür derzeit Stefan Bradl. Der Deutsche feierte im sechsten Saisonrennen bereits den vierten Sieg und baute seine WM-Führung weiter aus. Der Bayer liegt mit 127 Punkten bereits 62 Zähler vor der Konkurrenz und ist auf bestem Weg, der erste deutsche Strassenweltmeister seit Dirk Raudies 1993 zu werden. si>

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