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Lüthi im Hoch

Thomas Lüthi ist beim GP von Katalonien auf den 2.Rang gefahren. Es war der dritte Podestplatz in Serie für den Emmentaler.

Trotz erst vor zehn Tagen erlittenem Schlüsselbeinbruch und einer nicht idealen Abstimmung des Motorrads hielt Thomas Lüthis Leistungshoch auch im GP von Katalonien an. Der Berner wurde Zweiter und belegt neu auch in der Moto2-Gesamtwertung den 2.Rang. Weil er dem späteren Sieger Yuki Takahashi (Jap), der ihn in der sechsten Runde überholte, nicht folgen konnte, blieb dem glänzend gestarteten Lüthi der erste GP-Sieg seit Mai 2006 ein weiteres Mal verwehrt. Doch der 2.Platz auf dem Circuit de Catalunya fühlte sich für den 23-jährigen Emmentaler fast wie ein Sieg an: «Dass ich nicht gewinnen konnte, wurmt mich dieses Mal gar nicht. Ich freue mich vielmehr riesig darüber, dass ich mit einem nicht optimal abgestimmten Motorrad Zweiter geworden bin.» Man dürfe nicht vergessen, sagte Lüthi weiter, dass er erst vor einer Woche noch eine Operation unter Vollnarkose gehabt habe. Der Berner nahm nach seinem dritten Podestplatz in Serie – nach Assen (3.Rang) und Silverstone (2.) – auch erfreut Kenntnis davon, dass er WM-Leader Toni Elias deutlich näher gerückt ist. Der MotoGP-erprobte Spanier, der in Montmeló Fünfter wurde, liegt nun noch 17 Punkte vor dem neu zweitklassierten Schweizer (111:94). Der vormalige WM-Zweite Shoya Tomizawa (Jap), war in der ersten Kurve nach dem Start in einen Massensturz verwickelt. Lüthi konstant wie keiner Die zu Saisonbeginn neu eingeführte Moto2-Kategorie ist äusserst umkämpft. Fünf verschiedene Sieger – je zweimal Elias und Andrea Iannone (It), je einmal Tomizawa, Takahashi und Jules Cluzel (Fr) – sowie fünf weitere Podestfahrer in den sieben Saisonrennen illustrieren die grosse Ausgeglichenheit in der 250-ccm-Nachfolgeklasse. Umso erfreulicher aus Schweizer Sicht ist der Fakt, dass Lüthi der einzige Moto2-Fahrer ist, der heuer bereits viermal auf dem Podest stand. In der Euphorie über seine fehlerfreie Leistung vergass Lüthi nach Rennende sogar die malträtierte Schulter. Kaum hatte er sein Motorrad abgestellt, sprang der Berner übermütig über die Abschrankung, um zu seiner Freundin Fabienne Kropf zu gelangen. siResultate Seite 14 >

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