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Manege frei für: 50 Jahre Jugendmusik Frutigen

FrutigenDie bunt gemischte Zirkusfamilie der Jugendmusik Frutigen begrüsste zum Jubiläum. Wie der Zirkus ein grosses Fest bildet, so feierte die

Zum Auftakt führte die Jugendmusik Frutigen im Kirchgemeindehaus durch einen Zirkustag mit Einzug und Kunststücken der Akrobaten, Seiltänzer und Clowns. Letztere wurden witzig mit schrägen Tönen umspielt. Rassig musizierten die Jugendlichen unter der Leitung von Tobias de Stoutz. Eindrücklich wirkte die musikantisch-magische Darstellung einer menschlichen Kanonenkugel. Timpani kamen voll zum Einsatz. Die Bläserinnen und Bläser sowie der eingesprungene Allrounder auf dem Schlagwerk präsentierten die Menagerie mit Elefanten, Tigern und galoppierenden Pferden. Beim grossen Finale präsentierte sich die Zirkusfamilie vereint in der Manege. Der junge Zirkusdirektor führte mit seiner Assistentin durchs Programm. Engagiert und kreativ Die auf den Instrumenten erfrischend umgesetzten Szenen, die kreative Dekoration mit Zirkuszeltdach, Bildern und bunter Bekleidung der Jugendlichen sorgten für Zirkusambiente pur. Auch ein Verpflegungsmarktstand mit Popcorn, Glace, Backwaren und Getränken durfte nicht fehlen. Als festliches Stück entpuppte sich «Celebrata» des Amerikaners Ed Huckeby. Während des Abends erfreuten verschiedene Soloeinsätze mit selbstsicherem, spassvollem und sauberem Einsatz. Prägnant und angepasst wirkte die rhythmische Untermalung des Schlagzeugers. Im Rampenlicht erfreute er das Publikum mit dem bekannten und anspruchsvollen Xylofonstück «Erinnerungen an Zirkus Renz». Bei der Lösung des Schätzspiels stellte sich heraus, dass Sven 1729 Schläge spielte. Nebst speziell auf das Zirkusprogramm bezogenen Stücken kamen Titel aus dem Repertoire zu Gehör. Das Korps versetzte sich in die Zeit der Beatles. Eindrücklich entpuppte sich das Saxofonsolo im Wechsel der Holzbläser, des Kornettregisters und Tutti-Spiels. Intensive Passagen zeigten sich im amerikanischen Marsch «The Thunderer». Dass es so richtig Spass machte, bewiesen die Jugendlichen in Stuart Johnsons «Circus Suite». Da kamen die einzelnen Register voll ins Spiel. Erquickend wirkten Soli von Tuba, Saxofon und Posaune. Dirigent und Musikanten dachten an alles: Der Zirkusmarsch «Salto mortale» erklang als Zugabe. Heidy Mumenthaler>

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