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Mann überfällt zwei junge Coiffeusen

2200 Franken Beute

Der dreiste Überfall ereignete sich am letzten Freitag, um 17.50 Uhr vor der Bäckerei-Confiserie Glatz an der Mittelstrasse. Zwei Coiffeusen verlassen ihren Lehrbetrieb Haarlekin an der Mittelstrasse 14 und schreiten Richtung Länggasse. Es schneit stark. Die beiden Kolleginnen müssen Einnahmen von 2200 Franken vom Coiffeurgeschäft in die UBS-Bank an der Länggassstrasse bringen. Weggeschubst Die 18-jährigen Frauen halten ihren Kopf wegen des heftigen Schneetreibens etwas gesenkt. Eine von ihnen trägt das Geld in einem roten Plastiksack. Auf der Höhe der Confiserie Glatz rennt ein Mann auf die jungen Coiffeusen zu. Er drückt sich zwischen die Frauen, welche nebeneinandergehen. Dann wendet der Mann Gewalt an: Er schubst die beiden auseinander und packt blitzschnell den roten Plastiksack mit dem Geld. So schnell wie er aufgetaucht ist, so schnell verschwindet er. Der Räuber flüchtet durch die Passage am Sexkino Corso vorbei in die Seidengasse. Die beiden Lehrtöchter nehmen die Verfolgung auf. Doch der Räuber kann in der Dunkelheit untertauchen. Jetzt erst realisieren die beiden jungen Frauen, was eigentlich passiert ist. Ihre Knie zittern in der Kälte. «Wir waren geschockt», sagte die Coiffeuse, welche die Tasche mit dem Geld getragen hatte. «Wir gingen sofort ins Geschäft zurück und alarmierten die Polizei, welche nach einer Viertelstunde eintraf», erzählten die beiden. Aus Angst vor dem Räuber wollen sie nicht mit dem Namen in der Zeitung stehen. «Er war nicht maskiert», sagte gestern eines der Opfer. Täter noch nicht gefasst Heinz Pfeuti, Mediensprecher der Kantonspolizei, bestätigte gestern den Raub vom letzten Freitag auf Anfrage dieser Zeitung. Der Täter sei noch nicht gefasst, so Pfeuti. Nach seinen Worten sei es ein Grenzfall zwischen Raub und Entreissdiebstahl. «Die polizeilichen Ermittlungen sind noch im Gang», sagte Pfeuti. Jürg Spori >

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