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Max Alberti: TV-Star und Musiker zwischen Drums und Drama

Festival in ThunSmart in der Telenovela, cool auf der Bühne: Max Alberti ist Schlagzeuger und Schauspieler. Am Sonntag tritt der TV-Star auf dem Mühleplatz mit seiner Band Jamaram auf.

Den einen ist Max Alberti als David von Ahrensberg aus der Telenovela «Lena – Liebe meines Lebens» bekannt, die anderen kennen ihn als Murxen, Schlagzeuger der deutschen Band Jamaram. Auf den ersten Blick haben der smarte Telenovela-Hauptdarsteller im Anzug und der Musiker mit Schirmmütze und lockeren Jeans nicht viel gemeinsam. Doch etwas verbindet sie: Beide sind passionierte Musiker. Während David der Klaviermusik verfallen ist und mit seiner geliebten Lena «Love of my life» trällert, gibt Murxen am Schlagzeug Vollgas. Nur drei freie Tage «Ich war zuerst Musiker. Zur Schauspielerei bin ich wie die Jungfrau zum Kinde gekommen. Ich wurde auf der Strasse angesprochen und bin so in die Sache hineingerutscht», erklärt Max Alberti. Ein Jahr lang hatte die Schauspielerei für Alberti wegen des intensiven Telenovela-Drehs Vorrang. «Ich hatte in dieser Zeit nur drei freie Tage. Geschlafen habe ich meist im Flugzeug oder im Zug zwischen den Drehs und den Konzerten.» Zuerst habe er gedacht, dass er das hohe Arbeitspensum nicht meistern könne. «Ich habe aber festgestellt, dass ich mehr Kraft bekomme, je mehr ich zu tun habe.» Nach dem Ende der Telenovela drehte Alberti im Mai einen Rosamunde Pilcher-Film in England. Die Musik der Sonne Im Gegensatz zu Drama und Herzschmerz von Albertis Figuren steht die Fröhlichkeit der Musik von Jamaram. «Wir spielen die Musik der Sonne – eine bunte Mischung aus Reggae, Burba, Latin, Funk und Hip-Hop. Interessanterweise kommen beispielsweise oft Leute an unserer Konzerte, die keinen besonderen Reggaefans sind. Trotzdem gefällt ihnen dann unsere Musik.» Die Musik von Jamaram widerspiegelt auch die verschiedenen musikalischen Vorlieben der acht Mitglieder. «Wir schreiben unsere Songs immer zusammen und versuchen, die Ideen von allen darin zu integrieren», betont Alberti. Da sei es von Vorteil, dass die Musiker nicht nur aus Deutschland, sondern beispielsweise aus Amerika und Puerto Rico stammen und so noch mehr verschiedene musikalische Einflüsse einbringen würden, sagt der Schlagzeuger. Die Stücke entstehen in der Wohngemeinschaft der Band. «Wir wohnen in einem Haus auf dem Lande vor den Toren Münchens, wo wir auch proben und zurzeit am nächsten Jamaram-Album arbeiten.» Zusätzlich planen die Musiker für den September eine Strassenmusiktour durch Spanien. So gut wie das Publikum Zuerst machen Jamaram am Sonntag aber noch in Thun beim Festival Am Schluss halt. «Wir haben schon mehrmals in Thun gespielt. Die Thuner sind sehr liebenswürdige Menschen und ein super Publikum», sagt der Musiker. Dass die Band Thun bisher so positiv erlebt habe, habe auch damit zu tun, dass sie durch den «wohl kreativsten Kopf der Stadt», Pädu Anliker, hierhergekommen sei. «Wir lieben die Schweizer, und sie lieben uns. An den Konzerten geht es maximal fünf Minuten, bis der Funke zwischen Publikum und Band gesprungen ist.» Jamaram seien jeweils so gut wie ihr Publikum. «Und in Thun sind wir immer sehr gut», stellt Alberti abschliessend fest. Therese KrähenbühlFestival Am Schluss auf dem Thuner Mühleplatz: morgen Sonntag mit Jamaram. Konzert ab 20 Uhr (Mokka-Gastronomie ab 19 Uhr). www.amschluss.ch>

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