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«Mehr Lärm als früher»

Ausgabe vom 8. September, Münsingen: «Lärmschutzwände für die Katz» Wir wohnen an der Schlossmatte 15. Unsere Schlafzimmer gehen nach Nord-West, das heisst, wir sehen über das grosse Feld des Psychiatriezentrums Münsingen Richtung Autobahneinfahrt Rubigen. Die direkte Sicht auf die Autobahn ist im Sommer durch einige wenige Bäume und Sträucher verdeckt. Dennoch sieht man nachts die Scheinwerfer der vorbeifahrenden Fahrzeuge, im Sommer weniger, im Winter ständig. Je nach Wind hört man Tag und Nacht das im Artikel beschriebene Rauschen, mal weniger und dann wieder fürchterlich laut. Die Luftlinie zur Einfahrt Rubigen beträgt etwa 2 Kilometer. Auch wir setzten grosse Hoffnungen auf die Lärmschutzwände. Wir meinten, dass die Verbauungen nicht südlich der Raststätte aufhören, sondern nördlich bis nach der Einfahrt Rubigen weitergezogen würden. Gebaut wurden aber nur Lärmschutzwände in der Einfahrt Rubigen und etwas weiter Richtung Norden. Seitdem diese Wände erstellt sind, hat sich der Lärm fast verdoppelt, da der Schall nun aussen an den Wänden abprallt und direkt zu uns zurückgeworfen wird. So haben wir jetzt je nach Windrichtung entweder den Lärm der Autobahn oder das Geratter der Eisenbahnzüge, speziell nachts, wenn die endlos langen Güterzüge kommen. Günther Kneisel Münsingen «Unhaltbare Vorwürfe der Gegner» Verschiedene Artikel zur Schliessung der Heubüni in Ortschwaben Die Vorwürfe mancher Leserbriefschreiber an die Gegner der Heubüni sind unhaltbar. Die Schliessung der Heubüni hat allein die Familie Rüedi zu verantworten. Rüedis hätten den grosszügigen Kompromissvorschlag der Nachbarn, 55 öffentliche Anlässe pro Jahr bis morgens um 2 Uhr durchführen zu können, einfach unterschreiben müssen. Rüedis wollten jedoch an 365 Tagen pro Jahr bis morgens um 4 Uhr geöffnet haben. Gibt es überhaupt irgendwo Nachbarn, die bereit wären, solche Öffnungszeiten zu akzeptieren? Wohl kaum. Trotz illegaler Bautätigkeit, einer nachträglichen und unverhältnismässigen Baugesuchseingabe sowie den Verfahren vor Verwaltungs- und Bundesgericht handelte es sich seitens der nächsten Nachbarn um ein grosszügiges Angebot. Die 15 Einsprachen der Gegner betreffen im eigentlichen Sinn nicht die Heubüni, sondern die im Zusammenhang mit einer Umzonung zu Bauland bestehenden Möglichkeit, eine Gewerbezone zu realisieren. Diese hätte gemäss Raumplanungsgesetz erst noch erweitert werden können. Wer Rüedis kennt, weiss genau, dass Grenzen für sie da sind, um auf irgendeine Weise überschritten zu werden. Den Gegnern geht es aber vor allem um den Schutz des Kulturlandes im Chräbsbachtäli und vor ungezügelter Bautätigkeit. Heidi NiederhauserKirchlindach >

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