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Mehr Lektionen, weniger Aufgaben

Am Montag startete das zweite Schuljahr, in dem in Berner Schulen nach dem Lehrplan 21 unterrichtet wird. Die Umstellung im Oberland verlief pragmatisch – einige Eltern vermissen aber den Einblick in den Unterricht.

Gelernt wird mit dem neuen Lehrplan primär in der Schule, nicht mehr zu Hause.

Gelernt wird mit dem neuen Lehrplan primär in der Schule, nicht mehr zu Hause.

(Bild: Keystone)

Es dürfte die wesentlichste unter den zahlreichen Änderungen sein, die der neue Lehrplan 21 mit sich bringt: Der Kanton Bern hat vergangenen Sommer die Hausaufgaben stark reduziert. Das soll die Chancengleichheit unter den Schülern fördern.

Konkret bedeutet das, dass Erst- und Zweitklässler noch höchstens 30 Minuten pro Woche, Dritt- bis Sechstklässler 45 Minuten und Siebt- bis Neuntklässler 90 Minuten Aufgaben ausserhalb des Schulunterrichts erledigen sollen. Dass es auch gänzlich ohne Aufgaben geht, zeigt das Beispiel der Gemeinde Köniz (vgl. Infobox). Eine Umfrage dieser Zeitung zeigt: So drastisch geht es in der Region nicht zu und her.

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