Mehr Steuern

Bönigen

Die Jahresrechnung 2017 der Gemeinde Bönigen präsentiert erfreuliche Ergebnisse. Zudem wurden Änderungen in zwei Reglementen beschlossen.

Bönigen konnte bei den Grundstücksteuern 77'866 Franken mehr einnehmen als budgetiert.

Bönigen konnte bei den Grundstücksteuern 77'866 Franken mehr einnehmen als budgetiert.

(Bild: Bruno Petroni)

«Die Einnahmen durch Einkommenssteuern sind um 155'287 Franken höher als budgetiert. Die Steuerhöhe ist absolut korrekt und ergibt eine kleine Reserve», sagte der für das Ressort Finanzen zuständige Gemeinderat Ueli Michel am Freitag.

33 Stimm­berechtigte liessen sich an der ­Gemeindeversammlung Bönigen über die erfreulich ausfallende Jahresrechnung 2017 informieren. So konnte die Gemeinde etwa bei den Grundstücksteuern 77'866 Franken mehr einnehmen als budgetiert.

Die Wasserversorgung schliesst mit einem Ertragsüberschuss von 18'887 Franken ab, budgetiert war ein Aufwandüberschuss von 10'500 Franken.

Ergebnisse der drei Haushalte

Der Gesamthaushalt weist einen Ertragsüberschuss von 91'897 Franken auf, budgetiert war ein Aufwandüberschuss von 248'667 Franken. Vor Verbuchung der systembedingten zusätzlichen Abschreibungen (287'918 Fr.) beträgt die Besserstellung gegenüber dem Budget sogar 628'483 Franken.

Die Spezialfinanzierungen (Wasser, Abwasser, Abfall, Parkplätze, Bootsanlagen) erzielten 91'897 Franken Ertragsüberschuss. Ausgeglichen schliesst nach den Abschreibungen der allgemeine Haushalt mit einem Aufwand/Ertrag von 7'545'017 Franken ab.

Budgetiert war ein Aufwandüberschuss von 263'617 Franken. «Nach dem alten System beträgt das Eigenkapital der Gemeinde nun 2 913'062 Franken», so Ueli Michel. Einstimmig und diskussionslos genehmigte der Souverän die Jahresrechnung 2017.

Auch den Änderungen im Abfallreglement, die rückwirkend auf Anfang Jahr wirksam wurden, stimmten die Stimmbürger ohne Wortmeldung zu. So sind Weidhäuser gebührenfrei, bei Campingplätzen werden neu nur noch die Residenzplätze (vorher zusätzlich die Fläche) verrechnet.

Für Lager-, Gewerbe- und Industriebetriebe wurde für die Verrechnung der Fläche eine Obergrenze von 500 Quadratmetern festgelegt. Diese findet pro Betrieb und Kategorie Anwendung, sofern der Betrieb mehrere Grundstücke besitzt.

Da die Gemeinde den Bereich Gewässerschutz an die Industriellen Betriebe Interlaken übertragen hat, musste das Gebührenreglement den aktuellen Gegebenheiten angepasst werden. Mit der Änderung von Artikel 1 per 1. Juli ist die rechtliche Grundlage zur Weiterverrechnung der Drittkosten sichergestellt. Einstimmig und ohne Wortmeldung winkten die Stimmbürger auch diese Änderung durch.

Berner Oberländer

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