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Merz geht – kommt für ihn Schneider-Ammann?

Johann Schneider-

Nach dem gestrigen Rücktritt von Bundesrat Hans-Rudolf Merz bringen die Parteien nun ihre Kandidaten in Position. Neben der FDP erheben sowohl die SVP als auch die Grünen Anspruch auf den frei werdenden Sitz in der Regierung. Aus den Reihen der Freisinnigen kristallisieren sich zwei klare Favoriten heraus. Da ist zum einen die seit Jahren als kommende Bundesrätin gehandelte Karin Keller-Sutter. Die St.Galler Regierungsrätin gilt in der Ostschweiz als «Kronfavoritin». Und da ist zum andern der Berner Johann Schneider-Ammann. Der Langenthaler Unternehmer gilt als Kellers härtester Konkurrent – wenn er denn antritt. Doch Schneider-Ammann gibt sich bedeckt, war gestern für niemanden erreichbar. Entschliesst er sich für eine Kandidatur und wird am 22.September gewählt, brächte das die zweite Ersatzwahl für Bundesrat Moritz Leuenberger im Dezember gewaltig durcheinander. Für dessen Nachfolge gilt die Berner Ständerätin Simonetta Sommaruga als aussichtsreichste Kandidatin. Doch wenn mit Schneider-Ammann drei Monate vorher schon ein Berner in die Landesregierung einzieht, dürfte es für sie eng werden. Formell sind Doppelvertretungen eines Kantons zwar möglich, aber eher unüblich.pas Seite 2, 3 + 4>

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