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Migros ändert ihr Neubau- Projekt im Breitenrain

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Beim geplanten fünfstöckigen Neubau der Filiale am Breitenrainplatz hat die Migros den Bogen überspannt. Selbst Migros-Aare-Sprecher Thomas Bornhauser sagt auf Anfrage dieser Zeitung: «Wir haben die Ausnahmebewilligung stark strapaziert.» Die zulässige Bauhöhe wurde in den Plänen gleich mehrmals überschritten. Deshalb hatte die Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion des Kantons Bern (BVE) dem Projekt im Februar dieses Jahres den Bauabschlag erteilt. Gebäude wird weniger hoch Kurz darauf erhob die Migros-Genossenschaft Beschwerde beim Verwaltungsgericht – und gab am 11.März 2011 ein Projektänderungsgesuch ein. «Auf der Seite zum Breitenrainplatz haben wir die Gebäudehöhe um einen halben Meter verringert», sagt Bornhauser. BVE muss neu entscheiden Weil eine Projektänderung auf Stufe Verwaltungsgericht laut Gesetz ausgeschlossen ist, wird das Verfahren an die BVE zurückgewiesen. Diese muss den Bauentscheid aufgrund der angepassten Pläne nochmals fällen. «Wir glauben, wir bewegen uns innerhalb der Normen», sagt Bornhauser. In nächster Zeit will die Migros zudem mit den vier Anwohnerparteien verhandeln, die eine Beschwerde gegen den Neubau führen. Dieses Neubauprojekt soll 58 Millionen Franken kosten und beinhaltet zusätzlich zu einer grösseren Ladenfläche 60 Wohnungen sowie Platz für weitere Dienstleistungsbetriebe. Während der Bauzeit will die Migros ein Provisorium auf der Kasernenwiese betreiben. tob>

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