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Mirjam Ott enttäuscht

Fehlstart für die Schweizer Curlerinnen: Die Crew um den Berner Skip Mirjam Ott steht nach drei Spielen noch ohne Sieg da.

An der Curling-EM 2006 in Basel startete Mirjam Ott mit drei Niederlagen und gewann nach einer eindrucksvollen Aufholjagd dennoch Bronze. Der gleiche Effort muss der Bernerin nun in Vancouver gelingen, wenn sie als erste Curlerin der Geschichte die dritte Olympia-medaille holen will. 4:5 gegen Kanada, 7:8 nach Zusatzend gegen Olympiasieger Schweden, zuletzt nun 6:8 gegen Weltmeister China (Skip Wang Bingyu). Die Curlerinnen des CC Davos fingen zum Auftakt des Olympiaturniers im Vancouver Olympic Centre drei Niederlagen in Spielen ein, die bis zum letzten Stein spannend waren. «Wir haben jedes Mal gut mitgehalten, aber zuletzt nützt uns das nichts, wenn die Punkte fehlen», sagte Ott sichtlich enttäuscht. Aus dem Match gegen China erwähnte sie das verhängnisvolle 5.End. Die Schweizerinnen führten bis dorthin 3:1 und hatten die Partie (wie jeweils anfänglich auch schon gegen Kanada und Schweden) scheinbar gut im Griff. Dann unterliefen Ott selber zwei krasse, für sie ungewohnte Fehlsteine. Die Chinesinnen nützten diese zu einem Viererhaus aus. «Wenn man schon zwei Spiele verloren hat, zieht einen so etwas herunter, auch die Mitspielerinnen. Man denkt dann: O nein, nicht schon wieder!» Das Handicap des 3:5-Rückstands konnten die Davoserinnen bis zuletzt nicht mehr wettmachen, auch wenn sie beinahe noch ein Zusatzend erzwungen hätten. Die Schweizerinnen haben nun zwei Runden Pause und spielen ihren nächsten Match (gegen Russland) erst am frühen Samstagmorgen Schweizer Zeit. «Wir werden uns nun erholen», sagte Mirjam Ott, die sehr wohl weiss, dass noch nichts verloren ist. Die Davoserinnen haben das Potenzial, um sechs Mal in Folge zu gewinnen, auch wenn sie auf weitere starke Gegner treffen wie Japan, Grossbritannien oder Europameister Deutschland. si >

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