Zum Hauptinhalt springen

Mit viel Liebe inszeniert

Im Beisein von Familien und Freunden führte eine Gruppe von Betreuten der Stiftung Silea die Weihnachtsgeschichte auf.

Alle Jahre wieder kommt das Christuskind – und alle Jahre wieder, am jeweils letzten Wochenende vor Weihnachten, lädt auch die Stiftung Silea zur besinnlichen Adventsfeier in die Thuner Johanneskirche. Eine Gruppe von rund 30 körperlich oder geistig beeinträchtigten Menschen, die in der Silea freiwillig den Religionsunterricht besuchen, spielte am Freitag in der Kirche die Weihnachtsgeschichte nach. Es fehlten weder Maria und Josef noch die Hirten oder die drei Könige aus dem Morgenland. In der von den Betreuten gezeigten Version tauchte überdies ein junges Mädchen namens Sarah auf, das von ihrem Grossvater mit dem Versprechen, einen grossen König zu sehen, nach Bethlehem gelockt wird. Sarah zeigt sich zunächst enttäuscht vom ärmlichen Baby in Windeln, lässt sich dann aber von der Liebe Gottes einnehmen. Freude und Engagement Viel Liebe und Hingabe steckte auch im Schauspiel der 30 Betreuten. Diese hatten das Stück in kürzester Zeit einstudiert. «In der Kirche konnten wir erst am Freitagmorgen proben», sagte Lilo Aebischer, die die Gruppe leitete. Heidi Meier, Präsidentin des Stiftungsrats, hatte für die Beeinträchtigten viel Lob übrig: «Es ist stets schön zu sehen, wie viel Freude und Engagement ihr in das Weihnachtsspiel steckt.» Die Freunde und Familien durften sich der weihnachtlichen Stimmung ebenso anschliessen: Zusammen mit den Betreuten wurden Lieder wie «Stille Nacht», «Kumbaya» und zum Schluss «Oh du fröhliche» gesungen. Unmittelbar nach der Feier begannen für alle Beeinträchtigten die zweiwöchigen Weihnachtsferien. Gabriel Berger >

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch