Miteinander sprechen, Lösungen suchen und finden

Der Kommentar von Redaktor Samuel Günter zur Einigung im Top4-Skiabo-Streit.

Samuel Günter@samuel_guenter

Es braucht Grösse, nach harten Worten das Gespräch wieder zu finden. Es braucht Grösse, nach Enttäuschungen wieder Vertrauen zu fassen. Und es braucht Grösse, einen gefassten Entscheid umzustossen. Diese Grösse bewiesen die Verantwortlichen der an die Jungfrau-Skiregion angeschlossenen Bergbahnen.

Jüngst zeigten die Oberländer Wintersportorte einen sanften Aufwärtstrend. Notabene in einem stark umkämpften, schrumpfenden Markt. Neben den Investitionen in die Anlagen und dem grossen Engagement der Angestellten spielte dabei eine Rolle, dass man gewillt war, neue Wege zu gehen.

Dazu zählt der Top-4-Skipass: ein starkes Angebot, das ein Zeichen gegenüber der Konkurrenz setzte. Vor einigen Jahren wäre es undenkbar gewesen, dass sich Adelboden-Lenk, Gstaad, Meiringen-Hasliberg und die Jungfrau-Skiregion auf ein gemeinsames Angebot hätten einigen können. Doch man hat miteinander gesprochen, hat Lösungen gesucht und gefunden.

Vor diesem Hintergrund wäre ein definitives Ausscheiden des Schilthorngebiets aus dem Angebot ein schlechtes Zeichen gewesen. Nach dem Motto: Die Oberländer Bergbahnen können sich nicht zusammenraufen, wenn es hart auf hart geht.

Doch die Vernunft setzte sich am Ende durch. Man hat miteinander gesprochen, hat Lösungen gesucht und gefunden. Unter dem Strich sind so alle Gewinner: die Bahnen, die Regionen und der Gast sowieso.

Berner Oberländer

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