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Mobiler Zaun hielt Fans auseinander

Stade de SuisseDer mobile Sperrzaun zwischen Bahnhof Wankdorf und Stadion hat sich gestern bewährt. Die FCZ-Fans blieben insgesamt friedlich.

Fence-Box heisst der mobile Zaun, der gestern in Bern beim Fussballspiel YB gegen Zürich zum ersten Mal zum Einsatz kam und der im Vorfeld des Matchs für Diskussionen sorgte (siehe Kasten). Der Aufbau ging rasch: Zuerst platzierten Polizisten über zwei Meter hohe Metallstangen auf der Winkelriedstrasse. Zum Teil wurden die Pfosten in Löchern verankert oder mit Platten fixiert. Zuoberst zogen Techniker ein Kabel durch Schlaufen und montierten bei jeder Stange eine Rolle. Anschliessend rollten sie aus einem Container den Gitterzaun ab und schoben ihn am Kabel hängend über die Strasse. Der Aufbau wurde geübt, während das Spiel lief. Der Zaun wurde jedoch wieder in die Container eingerollt, damit der Verkehr auf der Winkelriedstrasse zirkulieren konnte. Er wurde erst wieder montiert, nachdem die Berner Fans das Stadion verlassen hatten. Die Zürcher Fans wurden im Stadion so lange zurückgehalten, bis der Zaun wieder stand. Und durch diesen Gitterkorridor mussten die Zürcher Fans vom Stade de Suisse marschieren, um zum nahen Bahnhof Wankdorf zu gelangen. Auf beiden Seiten des Korridors standen Polizeigrenadiere bereit. Auch Absperrfahrzeuge und der Wasserwerfer waren vor Ort. Polizei zufrieden «Das System mobiler Zaun hat sich sehr bewährt», sagte gestern Abend Michael Fichter, Mediensprecher der Kantonspolizei. «Wir konnten so verhindern, dass Fans aus Bern und Zürich aufeinandertrafen.» Laut Fichter konnte dank dem Zaun das Polizeiaufgebot im Vergleich zu früheren Risikospielen reduziert werden. Der Polizeieinsatz sei insgesamt ruhig und positiv verlaufen und die Separierung der Fangruppen gelungen, so Fichter. «Es gab nur einen kurzen Einsatz nach dem Spiel, als Fans am Gitterzaun rüttelten.» Jürg Spori>

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