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Mundwiler sorgte für die Musik

André Mundwilers Freude ist verständlich: Schönbühl ist nach dem 5:1-Sieg gegen Wabern neuer Tabellenführer. Er steuerte drei Tore zum Sieg bei und machte sich damit gleich selbst das schönste

Morgen Mittwoch feiert André Mundwiler seinen 24. Geburtstag. «Es zeichnet sich für mich ein schöner Geburtstag ab», sagt der Schönbühler in Anlehnung an den erfolgreichen Match gegen Wabern. Der Fussball nimmt nebst seinem Beruf als Logistiker einen besonderen Stellenwert in seinem Leben ein. In Schönbühl aufgewachsen, die Schul- und die Jugendzeit dort verbracht, und mit Ausnahme eines einjährigen Abstechers zu Thörishaus stets für den FC Schönbühl gespielt, bindet ihn fast alles an sein geliebtes Dorf. «Es macht einfach grosse Freude, hier in diesem verschworenen Team spielen zu können», sagt einer der Topskorer im Team von Trainer Walter Kläy. Schon sechs Saisontore Mit seinen Saisontoren vier, fünf und sechs im Match gegen Wabern ist Mundwiler momentan der zweitbeste Torschütze in den Reihen von Schönbühl. Einzig Christian Plüss hat ein Saisontor mehr auf seinem Konto. «Erfreulich, dass nicht die ganze Last des Toreschiessens alleine auf seinen oder meinen Schultern liegt», sagt er. Christian Plüss, der in verschiedenen Auswahlteams gespielt hat, habe sowieso einen grösseren Bekanntheitsgrad als er selbst. «Dies könne sich nach diesem Zeitungsbericht aber ändern», fügt Mundwiler schmunzelnd an. Trotzdem will er nicht abheben. «Bei uns ist das Team der Star und nicht einzelne Spieler.» Eine der grossen Stärken des gefährlichen Torschützen ist seine Schnelligkeit. Damit sorgt er immer wieder für Gefahr vor dem gegnerischen Tor. Kläy ist vorsichtig Zu Beginn der Meisterschaft hatte sich Schönbühl-Trainer Walter Kläy noch sehr zurückhaltend über die Saisonziele seiner Mannschaft geäussert. «Ganz einfach die guten Leistungen und die erfreuliche Klassierung der letzten Spielzeit bestätigen», wünschte sich Kläy. Damals hatten sich die Schönbühler bis auf vier Punkte an den Aufsteiger Spiez herangeschlichen und am Ende den 3. Rang belegt. Dass dieses Minimalziel realistisch ist, lässt sich auf Grund der bisher gezeigten Leistungen erahnen. Es seien erst acht Runden gespielt und jedes kommende Spiel werde besonders schwierig, sagt jedoch Mundwiler. Nach dem Match gegen Wabern zeigte sich der Trainer sehr erfreut: «Spielerisch lief alles rund», sagte Kläy Einige Mängel ortete er aber bei der Defensivarbeit. «Manchmal agieren wir in diesem Bereich noch zu wenig konzentriert.» Welches ist das Erfolgsrezept der bisher unbesiegten Schönbühler? Sind es die sieben verschiedenen Torschützen, die sich die 22 Saisontore teilen, ist es die Spielfreude, oder ist es gar André Mundwiler, der für die Musik sorgt? Peter Voegeli/ef>

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