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Mustafoska brilliert bei Rückkehr nach Thun

handballRotweiss Thuns Hoffnungen auf Punkte gegen Brühl gingen zu Beginn der zweiten Hälfte zu Ende. Bis dahin waren die Oberländerinnen in Tuchfühlung gewesen. Am Schluss hiess es 18:27. Azra Mustafoska, die ehemalige Thunerin, traf gleich neunmal.

Zwei Runden vor Schluss der Qualifikation kann nur Rotweiss Thun die Finalrunde nicht mehr aus eigener Kraft erreichen. Gegen den souveränen Tabellenleader und Rekordmeister Brühl St.Gallen schien die Trainingseinheit von Herren-Nationaltrainer Goran Perkovac unter der Woche zu inspirieren. Nach etwas mehr als 10 Minuten lagen die Rot-Weissen mit 6:3 in Führung. Bis zum Seitenwechsel korrigierten die Gäste diese Baisse aber standesgemäss und gingen mit 11:10 in die Pause. Danach, in der ersten Viertelstunde nach dem Wechsel, skorten mit Ausnahme von Marion Weber nur die Gäste und legten neun Tore vor – eine zu grosse Hypothek für das junge Team der Oberländerinnen, bei denen Leonie Plastina ihr hundertstes Spiel in der höchsten Klasse mit vier Treffern krönte. Sie war damit hinter Tanja Marjanac die zweitbeste Skorerin bei den Einheimischen. Marjanac, die ehemalige serbische Profispielerin, erzielte in ihrer vierten Partie für die Thunerinnen sieben Tore. Sie war damit aber nicht die Treffsicherste auf dem Parkett. Diese Ehre gebührte Azra Mustafoska, der ehemaligen Thunerin. Die 24-jährige Leaderin der Nationalauswahl schien gegen ihre ehemaligen Teamkolleginnen besonders motiviert und warf neunmal erfolgreich. Zwei Begegnungen stehen noch an: das Heimspiel gegen Aufsteiger Uster sowie die Auswärtspartie in Zofingen. Gewinnen die Thunerinnen die beiden letzten Spiele und schlägt Uster in der letzten Runde Regio Basel, könnten die Bernerinnen die Finalrunde doch noch schaffen. Gegen Uster treten die Thunerinnen bereits am Donnerstag (20.30 Uhr, Gotthelfhalle) an. Es zählen nur noch Siege. dkt>

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