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Nach dem Turnier ist vor dem Turnier

GstaadHeute beginnt das Crédit Agricole Suisse Open. Bei den zwei «guten Seelen» Heidi Raaflaub und Caroline Schwenter hat das diesjährige Tennisturnier jedoch schon nach dem letzten Ballwechsel 2010 angefangen; denn sie arbeiten das ganze Jahr für den Sportanlass im Gstaader Büro.

«Obwohl seit die Grand Chelem Event SA die operative Ausrichtung des Tennisturniers von Morges aus organisiert, ist die Arbeit vor Ort genau so wichtig geblieben», erklärt Caroline Schwenter, die bereits seit 2006 für das Traditionsturnier in Gstaad arbeitet. Nachdem die Leitung des Turniers nicht mehr in einheimischer Hand war, hat die Saaner Bevölkerung die vormals tiefe Verbundenheit mit dem Turnier etwas verloren. «Das Büro in Gstaad ist unbedingt notwendig», ist auch Heidi Raaflaub, die seit 2009 mit dabei ist, überzeugt. «Vor Ort fördern wir durch unsere guten Kontakte die Zusammenarbeit zwischen der Turnierleitung und den einheimischen Institutionen und der Bevölkerung.» 80 Prozent der Supporter und Donatoren, um welche sie sich kümmert, seien einheimisch. «Das braucht Vertrauen», weiss sie. Etwas andere Mentalität Doch die Grand Chelem Events SA habe auch keinen einfachen Stand gehabt. «Sie haben vor 5 Jahren ein Schiff übernommen, das sich nicht mehr über Wasser halten konnte», erklärt Caroline Schwenter. Man könne froh sein, dass Grand Chelem diese Herausforderung angenommen hätte. Nun würde das Turnier wieder auf gesunden Beinen stehen. Die Zusammenarbeit von Morges und Gstaad sei sehr gut, jedoch herrsche im Welschland eine etwas andere Mentalität: «Was wir manchmal zu gewissenhaft sind, sind sie zu leger», sagt Caroline Schwenter. «Doch wir ergänzen uns prima. Uns tut es auch gut, gewisse Dinge lockerer anzupacken.» Die beiden Einheimischen, die selbst auch Tennis spielen, lieben ihre Arbeit. Sie kümmern sich zusammen mit Peter Villiger 365 Tage um die Verbindung des Tennisturniers mit den Ansässigen. «Am letzten Turniertag fängt praktisch schon das nächste an», erklärt Caroline Schwenter. Ferien gönnen sich die «guten Seelen» im Winter, wenn das Pensum zurückgeschraubt werden kann. Doch bereits im März wird das Tempo wieder angezogen und das nächste Turnier steht vor der Tür. Es kann losgehen Während der Turnierwoche finden 13 Leute im Zweierbüro Platz. Doch sogar darauf freuen sich die beiden Frauen bereits: «Wir können den ersten Ballwechsel gar nicht erwarten», sagen sie. «Das Bijouturnier in Gstaad ist einzigartig. In einer einzigartigen Bergwelt und an einem einzigartigen Standort mitten im Dorf», schwärmt Heidi Raaflaub. Luzia KunzIn diesem Jahr werden einheimische Musikformationen im Village für Unterhaltung sorgen. Tickets sind an der Tageskasse erhältlich. www.creditagricolesuisseopengstaad.ch.>

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