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Nervosität vor der Ersatzwahl

Eine «kleine, politisch unabhängige Gruppe» will, dass Susanne Piller Gugler den freien Sitz im

Vergangene Woche befand sich in den Briefkästen der Alterswiler ein Flugblatt, auf dem die parteilose Susanne Piller Gugler als Kandidatin für den freien Gemeinderatssitz vorgeschlagen wird. Wie es auf dem Flugblatt heisst, steht «eine kleine, politisch unabhängige Gruppe» hinter dieser Aktion. Sie wolle die Wahl am 7.März nicht dem Zufall überlassen. Weil innerhalb der offiziellen Frist keine Kandidatur eingereicht worden war, ist am kommenden Sonntag jeder wählbar. Die SVP Sense hatte mit Friedrich-Peter Roth Ende Februar erstmals einen Kandidaten für den freien Sitz präsentiert. Man kann nun jedoch nicht von einer Kampfwahl sprechen. «Ich habe erst im Nachhinein davon erfahren», meint Susanne Piller auf das Flugblatt angesprochen. Sie habe ihren Wahlzettel längst ausgefüllt und für jemanden anderes gestimmt. «Jetzt lasse ich es auf mich zukommen. Sollte es zur Wahl kommen, würde ich es mir überlegen», sagt die Juristin und Mutter dreier Kinder. Wie ihre parteiunabhängige «Unterstützungsgruppe» schreibt, vertritt Piller soziale und liberale Grundwerte. «Sitz gehört der SP» Der SP-Sitz im Alterswiler Gemeinderat wurde frei, nachdem Rolf Kuhn nach nur einem halben Jahr bereits wieder zurückgetreten war. Bis zur nützlichen Frist liess sich kein SP-Kandidat finden. Wie der Alterswiler SP-Präsident Josef Aerschmann erklärte, unterstützt er persönlich die Kandidatur von Susanne Piller. Die anderen Ortsparteien – CVP, FDP und CSP – bedauern es, dass die SP offiziell keinen Kandidaten für die Wahl gestellt hat. «Das ist der Sitz der SP. Wir wollen da nicht reinpfuschen», sagt der CSP-Präsident Josef Krattinger. Die FDP werde keinen Überraschungskandidaten mehr präsentieren, sagt ihr Präsident Fritz Burkhalter. Ortsparteien sind sich einig Die Parteipräsidenten sind sich einig, dass die bewährte Sitzverteilung (CVP 4, FDP 2, SP 2 Sitze und CSP 1 Sitz), beibehalten werden sollte. «Die Bürgerlichen sind bereits gut vertreten. Dieser Sitz gehört der SP», so Hubert Schibli, Gemeinderat und CVP-Präsident. Dass die SVP einen Kandidaten stellt, kommt für ihn überraschend. Die SVP Sense ist gemäss Präsident Hans Schnell erstaunt darüber, dass die Absender des Flugblatts anonym bleiben wollen. «Jetzt, da wir etwas machen, werden die anderen nervös», meint er. ak/hus >

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