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Neue AKW erst 2030?

Nach bisherigem Fahrplan wären die ersten neuen Atomkraftwerke 2025 ans Netz gegangen. Jetzt ist die Rede von 2030.

Bald einmal müssen Schweizerinnen und Schweizer einen Grundsatzentscheid fällen: Sollen in der Schweiz zur Sicherung einer lückenlosen Stromversorgung neue Atomkraftwerke (AKW) gebaut werden? Schätzungsweise 2019 müssen die ersten der heutigen AKW vom Netz. Die grosse Frage ist derzeit, wann die ersten neuen Atomkraftwerke betriebsbereit sein könnten. Mitte Januar sagte Walter Steinmann, Direktor des Bundesamts für Energie (BFE), im Interview mit dieser Zeitung, er rechne damit, dass das erste neue AKW 2025 ans Netz gehe. Fünf Jahre Verspätung? Am Dienstagabend brachte nun Michel Piot, Leiter Energieversorgung im BFE, an einem Informationsanlass der BKW eine neue Zahl ins Spiel: Er rechne damit, dass es bis 2030 dauern könne, bis die ersten neuen AKW betriebsbereit seien. BKW-Chef Kurt Rohrbach winkte umgehend ab: «Das ist viel zu spät.» Bisher war es das Ziel der Strombranche, die ersten neuen AKW bereits 2020 ans Netz zu nehmen, obwohl Rohrbach dieses Ziel selber als «wohl zu sportlich» bezeichnet. Zudem steht mittlerweile fest, dass die Kantone erst Anfang 2011 und nicht wie angenommen im Sommer 2010 zu den hängigen Rahmenbewilligungsgesuchen für neue AKW werden Stellung beziehen können. Das bedeutet auch, dass es diesen Sommer diesbezüglich im Kanton Bern noch keine Abstimmung geben wird. phm>

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