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Neue AKW: So gehts weiter

Komplexes Verfahren Die Stromkonzerne Axpo, Alpiq und BKW wollen in der Schweiz neue Atomkraftwerke bauen. Allerdings konnten sie sich bisher nicht auf zwei Standorte einigen. Obwohl sie wissen, dass maximal zwei neue AKW realisierbar sind, haben sie insgesamt drei Rahmenbewilligungsgesuche eingereicht. Aus heutiger Sicht ist aber klar, dass Axpo und BKW mit Beznau und Mühleberg in der Favoritenrolle sind, weil dort die alten Reaktoren zuerst abgeschaltet werden. Nach der gestrigen Konsultativabstimmung im Kanton Bern sehen die nächsten Schritte wie folgt aus: Die drei in Frage kommenden Standortkantone neuer AKW – Aargau, Bern und Solothurn – müssen demnächst zuhanden des Bundes Stellung zu einem neuen AKW auf ihrem Kantonsgebiet beziehen. Neben Bern werden sich wohl auch die Aargauer und die Solothurner Regierung positiv äussern. Wo und ob überhaupt neue Atomkraftwerke gebaut werden, wird das Stimmvolk anlässlich einer nationalen Volksabstimmung entscheiden. Diese findet voraussichtlich in drei Jahren statt. Der Bund rechnet mit einer Bauzeit von rund zehn Jahren, sodass das erste neue AKW zwischen 2023 und 2025 ans Netz gehen könnte. Das heutige AKW Mühleberg muss ungefähr 2022 abgeschaltet werden.phm>

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