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Neue Aschewolke führt zu Verspätungen im Flugverkehr

Der isländische Vulkan

Die von der iberischen Halbinsel kommende neue Aschewolke hat am Wochenende die Schweiz erreicht. Die Billigfluggesellschaft Easyjet musste gestern sämtliche Flüge von und nach Genf annullieren. Die Fluggesellschaft Swiss musste 22 Flüge absagen, die Langstreckenflüge über den Nordatlantik haben weiterhin Verspätung. «Easyjet folgt den Empfehlungen der Europäischen Union», sagte Peter Voets, der Marketingdirektor des Unternehmens. Demnach befinde sich der Genfer Flughafen in der Nähe der Nichtflugzone, welche die EU bezeichnet habe. Betroffen sind laut Voets rund 50 Flüge. Verspätungen in Zürich Mehr als 20 Flüge konnte bis gestern Abend auch die Swiss nicht durchführen, wie Sprecher Jean-Claude Donzel sagte. Beim Flughafen Zürich kam es zu rund 40 Annullationen. Da die Flieger wegen der Wolke eine nördlichere Route wählen müssen, verlängere sich deren Flugzeit und es komme zudem zu Verspätungen, erklärte Ralph Staub von der Betriebskoordination des Flughafens Zürich auf Anfrage. Wegen der Luftraumeinschränkungen komme es zu Engpässen in der Luft, was ebenfalls zu Verspätungen führe. In Genf wurden gestern rund 20 Flüge gestrichen, sagte Flughafensprecher Bertrand Stämpfli. Flüge in Richtung Nizza, Barcelona, London und Washington konnten laut der Internetseite des Flughafens nicht starten. Prekärer sah die Lage für Deutschland aus: Gestern Nachmittag wurde der Münchner Luftraum bis auf weiteres gesperrt. Dies erklärte der Verkehrsleiter vom Dienst des Frankfurter Flughafens. Auch der Stuttgarter Flughafen sowie die Airports in Augsburg und Memmingen wurden vorübergehend geschlossen. Auch Österreich blieb nicht verschont: Die Flughäfen von Innsbruck, Salzburg, Linz und Wien wurden gestern Nachmittag geschlossen und bis Redaktionsschluss nicht wieder geöffnet. Italien schliesst Mailand In Spanien mussten die meisten der zwanzig Flughäfen im Norden schon am Samstag geschlossen werden, konnten gestern Nachmittag den Betrieb aber wieder aufnehmen. Und das italienische Amt für Flugsicherheit ENAC hatte die Sperrung des norditalienischen Luftraums angeordnet. Alle Flughäfen im Norden des Landes – mit Ausnahme von Venedig, Triest und Rimini – blieben am Sonntag geschlossen. Ebenfalls vorübergehend beeinträchtigt war der Flugverkehr in Portugal, Südfrankreich und Westirland.sda>

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