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Neue Kräfte in der Kirchgemeinde

steffisburgGian P. Huder, Marco Palazzi und Christine Vögeli Reusser stehen an der Spitze der Kirchgemeinde Steffisburg. Kritik gabs zur

Weil die Legislaturperiode des Kirchgemeinderates Steffisburg zu Ende geht, standen Gesamterneuerungswahlen für die Amtsperiode 2011 bis 2014 auf der Traktandenliste der Kirchgemeindeversammlung vom Donnerstagabend in der Kirche Sonnenfeld. Die bisherigen Mitglieder Marco Palazzi (Präsident), Christian Schaffner und Eugen Mahr sowie der Präsident der Kirchgemeindeversammlung, Hans Fankhauser, haben haben ihre Positionen abgegeben. Letzterer war ein Vierteljahrhundert in verschiedenen Funktionen für die Kirchgemeinde tätig. Da nicht mehr Kandidatinnen und Kandidaten zur Verfügung standen, konnten Gian P. Huder zum Präsidenten der Kirchgemeindeversammlung, Marco Palazzi zu dessen Vize sowie Christine Vögeli Reusser zur Präsidentin des Kirchgemeinderates ernannt werden. Neu im Kirchgemeinderat Einsitz nehmen Barbara Anken, Jeanne Hänggi, beide Steffisburg, und Fritz Knecht aus Fahrni. Mangels einer Kandidatur bleibt ein Sitz vakant. Zu wenig informiert? Mehr zu reden gab das Organisationsreglement, das als Folge der Reorganisation angepasst werden muss. Diese sieht eine neue Struktur mit der Schaffung von Fachkommissionen für die strategische Ebene und von Fachteams für das operative Geschäft vor. Zudem wird die Verwaltung neu gegliedert. «Das geänderte Reglement hätte jedem Kirchenmitglied zugestellt und nicht nur auf der Verwaltung aufgelegt werden sollen», bemängelte etwa ein Versammlungsteilnehmer. Ein anderer kritisierte, dass die auf eine Leinwand projizierten und erläuterten Änderungen vom hinteren Teil des Saales aus nicht lesbar seien. Erwägungen wie Einzelabstimmung über jeden geänderten Artikel oder gar Zurückstellen des Geschäfts flossen in die Diskussion ein. Schliesslich fand der Antrag eines Votanten Zustimmung, wonach nach einer Fragerunde gesamthaft abgestimmt werde. So genehmigten die 70 Anwesenden das geänderte Organisationsreglement mit klarer Mehrheit. Wertvolle Freiwilligenarbeit Der Voranschlag 2011 sieht bei einem Ertrag von 4,039 Millionen Franken einen Aufwandüberschuss von 222000 Franken vor. «Weil das Eigenkapital wesentlich mehr als 25 Prozent des Jahresaufwandes beträgt und der Aufwandüberschuss 8 Prozent des Eigenkapitals nicht übersteigt, ist dieser tolerierbar», erklärte Verwalter Jürg Mollet. Zudem betonte er, dass ohne die grosse Arbeit von circa 450 Freiwilligen und ohne die von rund 60 Behördenmitgliedern geleisteten über 5000 Stunden das Resultat schlechter ausfallen würde. Die Stimmberechtigten genehmigten das Budget bei einer Enthaltung diskussionslos. Vom Finanzplan 2012–2015 sowie von der Schlussabrechnung der Sanierung des Pfarrhauses Glockental und des Vorplatzes wurde Kenntnis genommen. Gegenüber dem Verpflichtungskredit von 525000 Franken resultierte ein Minderaufwand von 11275 Franken.Hans Koppwww.kirchesteffisburg.ch >

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