Neue Mitglieder im Vorstand

Hasliberg

Die Delegierten des Regionalverbandes Berner Bergbahnen (BBB) wählten an ihrer Versammlung auf Mägisalp Matthias In-Albon und Marco Luggen in den Vorstand.

BBB-Präsident Markus Hostettler (2. v. r.) mit den Vorstandsmitgliedern (v. l.) Marco Luggen, Daniel Zihlmann und Matthias In-Albon.

BBB-Präsident Markus Hostettler (2. v. r.) mit den Vorstandsmitgliedern (v. l.) Marco Luggen, Daniel Zihlmann und Matthias In-Albon.

(Bild: Beat Jordi)

Als Kernaufgaben des Verbandes bezeichnete BBB-Präsident Markus Hostettler an der Versammlung des Regionalverbandes den Bereich Ausbildung und die Unterstützung der Mitglieder in politischen, rechtlichen und technischen Fragen.

Frequenzen unter Durchschnitt

Verbandspräsident Hostettler, der auch Geschäftsführer der Bergbahnen Adelboden AG ist, blickte in seinem Jahresrückblick auf eine herausforderungsreiche Wintersaison 2016/2017 zurück.

Im Berner Oberland lagen die Frequenzen rund 8 Prozent un­ter dem Fünfjahresdurchschnitt. Dafür brachte die Teilbefreiung von der Mineralölsteuer eine willkommene Entlastung. «Den Kampf gegen den Rückgang bei den Wintersportlern müssen wir mit innovativen Angeboten und Preisen sowie laufend angepassten Strukturen führen», empfahl er seinen Bergbahnkolleginnen und -kollegen. Der Vorstand engagierte sich im vergangenen Verbandsjahr mit zahlreichen Vernehmlassungen.

Wichtiges Zentrum

Eine tragende Rolle bezüglich Ausbildung hat das Ausbildungszentrum der Seilbahnen Schweiz in Meiringen inne, das mit Fachlehrer Michael Nydegger im BBB-Vorstand vertreten ist.

Der Verbandsvorstand besteht nun aus neuen Mitgliedern. In seinem Amt bestätigt wurde Daniel Zihlmann von der Gondelbahn Grindelwald–Männlichen. Neu gewählt wurden Matthias In-Albon, Geschäftsführer der Bergbahnen Destination Gstaad, sowie Marco Luggen, Leiter Wintersport und Firstbahn der Jungfraubahnen. Ohne Diskussion genehmigt wurden die statutarischen Geschäfte inklusive der Rechnung 2016, die mit einem Verlust von 19 000 Franken abschloss. Der Verband verzichtet aufgrund des «schwierigen wirtschaftlichen Umfeldes» auf die Erhebung des Mitgliederbeitrages. Beschlossen wurde ein neuer Verteilschlüssel für die Einnahmen aus den Beo-Skiabos.

Neue Kampagne

Für einen Silberstreifen am Gästehorizont sorgte Harry John, Direktor der BE Tourismus AG, mit seiner Präsentation über die für diesen Herbst geplanten Kampagnen, die den Berner Hotels und Bergbahnen die angestrebte Steigerung der Gästezahlen bringen sollen.

Nebst der Aktion «666 Pistenkilometer für 666 Franken» in den vier Regionen Jungfrau, Adelboden-Lenk, Hasliberg und Gstaad sollen weitere Aktionen das Berner Oberland bei den Wintersportlern attraktiv machen. Zu diesem Zweck fordert Verbandspräsident Hostettler auch mehr Flexibilität seitens der Ämter für Bauvorhaben wie beispielsweise Themenwege, Bikerrouten und ähnliche Einrichtungen, die heute von den Gästen erwartet würden. Der Verband der Berner Bergbahnen vertritt die Interessen von 76 kleineren und grossen Bahnunternehmen.

Neu aufgenommen wurden Skifuture Saanenland, Skilift Goldiwil und die Sportanlage Balmberg AG.

Berner Oberländer

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