Neue Verbindungen – schlankere Anschlüsse

Beim Fahrplanwechsel vom 13. Dezember kommt vor allem die Ost-West-Verbindung zum Zug. Im Oberland und in der Region Thun fährt die BLS im Simmental mit «neuen» Zügen und durchgehend begleiteten Regios.

Regioexpress in Kandersteg: Schon seit Oktober werden alle Lötschberger durch Zugpersonal begleitet, auch im Simmental.

Regioexpress in Kandersteg: Schon seit Oktober werden alle Lötschberger durch Zugpersonal begleitet, auch im Simmental.

(Bild: Guido Lauper)

Bis Ende November ersetzt die BLS auf ihrem Netz veraltete Billettautomaten. Neben drei Stationen an der Lötschberg-Südrampe sind im Simmental bereits seit Oktober in Lattigen, Eifeld, Burgholz, Ringoldingen, Weissenburg, Oberwil, Enge, Weissenbach und Grubenwald nur noch Entwerter vorhanden. Fahrausweise können ab diesen Stationen mit allen gängigen Zahlungsmitteln zuschlagsfrei beim Zugpersonal gelöst werden, das seit diesem Herbst auf allen Zügen mitfährt. «Zuschlagsfrei» gilt aber nicht ab jenen Stationen, die neue Billettautomaten aufweisen.

Auf der Golden-Pass-Strecke zwischen Interlaken-Ost und Zweisimmen ersetzen die ehemaligen «EWIII»-Züge die «RBDe»-Kompositionen; aber ohne Verstärkungsmodule (zusätzliche Wagen), die auf der Linie Bern–Luzern Störungen verursacht hatten. Im Gürbetal verkehren die S4 und die S44 nach Thun neu bis Mitternacht. Dafür entfällt am Abend die Verlängerung der S3 von Belp nach Thun.

Länger aufs Joch

Patrizia Bickel, Mediensprecherin der Jungfraubahnen (JB), verweist auf die demnächst geplanten Informationen seitens der regionalen Verkehrskonferenz, erwähnt aber bereits die Verlängerung des Halbstundentakts Interlaken Ost–Jungfraujoch vom 14. Mai bis am 4. September um 45 Minuten.

Der letzte Zug ab Jungfraujoch verkehrt während dieser Zeit erst um 18.30 Uhr. «Weiter fahren wir im Herbst auf der WAB-Seite Grindelwald und auf der Jungfraubahn im Halbstundentakt durch und freuen uns auf die neuen Niederflurtriebzüge der JB.» Keine Änderungen diesseits des Brünigs meldet Peter Bircher namens der Zentralbahn.

«Fast wie 2015 verkehrt die MOB», lässt deren Rail-Center verlauten. Zum Saanenland ergänzt die Berner Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion: Zwischen Zweisimmen und Gstaad werden am Nachmittag zwei zusätzliche Züge mit guten Anschlüssen an die Busse in Gstaad angeboten.

Erweiterte Busverbindungen

Bei den STI halten sich laut Jürg Lehmann, Leiter Angebot, die Anpassungen im Minutenbereich. Auf der Linie 3 verkehrt ein zusätzlicher Kurs um 7.30 Uhr ab Thun Bahnhof nach Blumenstein. Die Linie 21 Thun–Interlaken richtet sich am Samstag- und Sonntagmorgen in Thun besser auf IC-Züge nach Brig und die S-Bahn aus. Auf den Kursen 3 und 55 Thun–Blumenstein/Wimmis soll der Rundkurs, ab Thun 21.07 Uhr, versuchsweise auch zum Einstieg zur Rückfahrt nach Thun angeboten werden. Der Moonliner 27, Thun–Thierachern–Blumenstein, wird nach Pohlern, Höfen und Amsoldingen verlängert.

Katharina Merkle von der Medienstelle der Postauto Schweiz AG erwähnt als Änderung die Linie 180 Schönried–Saanen–Gstaad–Les Diablerets. «Zwischen Gstaad und Gsteig wird neu während der Schulzeiten am Mittag ein Halbstundentakt angeboten. Die Taktlücke am Mittag zwischen Gstaad–Les Diablerets wird geschlossen. Dazu kommen tägliche Zusatzfahrten von Saanen nach Gstaad mit Verbindung in die Täler Gsteig, Lauenen und Turbach.» Auf der Linie 141 Lauterbrunnen–Stechelberg ist während der Sommersaison täglich eine Zusatzfahrt zwischen Lauterbrunnen und Stechelberg vorgesehen.

Der Autoverkehr Frutigen-Adelboden AFA vertaktet laut Fahrdienstleiter Hans Schmid an der Lenk die Skibusse Betelberg–Metsch besser und schafft schlankere Anschlüsse an die Züge und andere Buslinien. Zudem werden die Eilkurse Frutigen–Adelboden in Normalkurse umgewandelt, womit durchgehend an allen Haltestellen ein- und ausgestiegen werden kann. Weitere Anpassungen bewegen sich im Minutenbereich.

Berner Zeitung

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